Presseberichte 2019

An alle Fürther Bürger/innen, Ortsvereine und Organisationen !

Wir sind gerne bereit kostenlos und unverbindlich einen Pressebericht über ihre Veranstaltungen, Treffen oder Aktivitäten in unserem Ort zu veröffentlichen. Bitte machen Sie regen Gebrauch von unserem Angebot. Wir würden uns sehr freuen. Nehmen Sie persönlich Kontakt mit uns auf oder senden Sie uns eine E-Mail mit Text-, Bild- oder PDF-Anhang. Sollten Sie Interesse an veröffentlichten Bildern in ihrer Originalgröße haben, dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit Ihren Wünschen. Bitte machen Sie regen Gebrauch von unseren Angeboten. Wir würden uns sehr freuen.

Saarbrücker Zeitung - Lokalausgabe Neunkirchen

Auf den offiziellen Seiten der Saarbrücker Zeitung können Sie sich über weitere regionale Nachrichten rund um Fürth informieren.

 

An der Oster klappert noch die Mühle
Die Ölmühle Wern präsentiert sich am Mühlentag - 10.06.2019
7.Saarländisches Lkw-Oldtimertreffen 07.06. - 09.06.2019
Erfolgsgeschichte Energiegenossenschaft
Ja, wir sind da! - Für Ihre Sicherheit
Weiter Betreuung am Nachmittag
Weniger aktive Wehrleute aber mehr Einsätze
Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Fürth
Neujahrsempfang 2019 der Stadt Ottweiler und des Heimat- und Verkehrsvereins

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An der Oster klappert noch die Mühle
Am Deutsche Mühlentag kamen zahlreiche Besucher zur historischen Mühle Wern in Fürth.

Zum sechsten Mal beteiligten sich die historische Ölmühle Wern und das Landhaus Wern’s Mühle in Fürth am Deutschen Mühlentag. Willi Wern, Besitzer der historischen Ölmühle, informierte die zahlreichen Besucher rund um das Mühlen- und Müllereiwesen in der noch immer bestens funktionierenden Anlage. Auf dem Programm stand außerdem die Besichtigung der historischen Mühlenanlage, der Schaubetrieb der Mühle mit Wasser und die Stromerzeugung durch Wasserradantrieb.

Bei Veranstaltungen wie dem Mühlentag will Wern die Kultur des alten Müllerns wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung bringen, um die Mühlen als technisches Denkmal zu begreifen, deren Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht. Wassermühlen sind Zeugnisse der früh- industriellen Arbeitswelt. Der historische Maschinenpark der Mühle mit Wasserrad und Stempelpresse, ist bundesweit eine der wenigen vollständig erhaltenen noch in Funktion befindliche Anlage. Außer einer langen Tradition hat die Ölmühle aber einiges mehr zu bieten. Wern und seinem Team ist es gelungen, die Walnuss so zu verarbeiten, dass sie zu hundert Prozent genutzt werden kann, denn bei der Ölpressung entsteht neben dem Walnussöl auch ein Ölpresskuchen. Wern setzt bei der Produktion von Walnussöl und den daraus entstehenden Folgeprodukten auf Nach- haltigkeit: „Wir verarbeiten ein Produkt, das früher weggeworfen wurde.

Das Innere der historischen Ölmühle aus der Vogelperspektive mit den beiden großen Mühlsteinen.

Foto: Volker Ammann

Dabei spielt Ehrlichkeit eine große Rolle, denn als kleiner, familiärer Betrieb beliefern wir auch nur Kunden aus dem Umfeld“. Die zur Gewinnung des Öls notwendigen Walnüsse kommen aus der Region, überwiegend von Privatleuten.
Die Eheleute und heutigen Besitzer der Ölmühle, Willi und Hedwig Wern, bauten diese nach dem zweiten Weltkrieg zu dem überregional bekannten Ausflugslokal „Wern’s Mühle“ aus. Anfang des Jahres 2012 verkaufte Wern das Restaurant an den Gastronomen Markus Keller und dessen Frau Theresia, das diese nach umfangreichen Umbauarbeiten zur „Wern’s Mühle – Landhaus im Ostertal“ wieder eröffneten.
Wer vor oder nach dem kulinarischen Genuss noch etwas für seine Fitness tun möchte, wandert auf dem zehn Kilometer langen Rundwanderweg Mühlenpfad durch die umliegende Kulturlandschaft entlang der Oster.

Saarbrücker Zeitung - 13.06.2019


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Die Ölmühle Wern präsentiert sich am Mühlentag

Zum sechsten Mal beteiligt sich die historische Ölmühle Wern und das Landhaus Wern‘s Mühle
am Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag, 10. Juni. Beginn ist um 11.30 Uhr.


Werns Ölmühle in Fürth gewährt am Deutschen Mühlentag besondere Einbicke
Foto: Marcus Simaitis, Tourismuszentrale Saar

An diesem Tag gibt es Informationen rund um das Mühlen- und Müllereiwesen mit dem Ziel, zusammen mit dem Denkmalschutz die Kultur des alten Müllerns wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung zurückzubringen und die Mühlen als technisches Denkmal zu begreifen und zu erleben, deren Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht.
Wassermühlen sind Zeugnisse der frühindustriellen Arbeitswelt. Im Saarland sind die historischen Wassermühlen kaum noch erlebbar. Nur wenige Mühlräder drehen sich noch oder wieder und zählen heute zu den kulturellen Geheimtipps. Jede Mühle hat ihre besondere Geschichte. Dabei geht es nie um Technikgeschichte allein, sondern stets auch um kultur- und sozialgeschichtliche Belange. Der historische Maschinenpark der Wern‘s Mühle mit ihrem Wasserrad und Wasserantrieb und ihrer Stempelpresse ist bundesweit eine der wenigen vollständig erhaltenen noch in Funktion befindlichen Anlagen.
Der historischen Ölmühle Wern ist es gelungen, die Walnuss so zu verarbeiten, dass sie zu hundert Prozent genutzt werden kann.

Dies wird am Deutschen Mühlentag präsentiert: Bei der Ölpressung entsteht neben dem Walnussöl auch ein Ölpresskuchen. In der alten Hammermühle wird dieser so fein zu Walnussmehl vermahlen, dass dieses in der Küche verarbeitet werden kann.

Ottweiler Zeitung - 07.06.2019


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Erfolgsgeschichte Energiegenossenschaft

230 Genossen sind Mitglied, davon beziehen 205 ihre Wärme aus Fürth. Dazu kommen viele städtische Immobilien.
Die Energiegenossenschaft Fürth ist bisher eine Er- folgsgeschichte. Nach der Gründung 2011, der Eintragung ins Genossenschaftsregister ein Jahr später und dem Bau des Nahwärmenetzes 2014/15 wurden im Frühjahr 2015 die ersten Kunden ans Netz angeschlossen. Mittlerweile zählt die EG 155 Wärmekunden in Fürth, 50 in Dörrenbach und weitere 25 Genossen, die bisher noch nicht an das Versorgungsnetz angeschlossen sind. In Fürth sind unter anderem alle städtischen Immobilien, das Pflegeheim und alle großen Mietshäuser an das Nahwärmenetz ange- schlossen, aber auch viele private Haushalte sind Kunden. Und es ist noch Luft nach oben, denn bis maximal 400 Anschlüsse sind möglich, erklärt Axel Haßdenteufel, der Vorstandsvorsitzende der EG im Gespräch mit der SZ.


Von der Heinzzentrale im Gewerbegebiet aus werden 255 Kunden in Fürth und Dörrenbach mit Nahwärme versorgt.

Aber es lief in der Vergangenheit nicht alles nach Wunsch und deshalb ist die Energiegenossenschaft erst acht Jahre nach ihrer Gründung 2011 in der Lage, eigenständig und ohne negative Beeinflussungen von außen zu arbeiten. Wichtigste Konsequenz: „Es ist jetzt möglich, zu 100 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen“, erklärt der Vorsitzende. Wegen eines langen Rechtsstreits mit der Firma Envotec als Kontraktingpartner war das bisher nur bedingt möglich. Die hatte für die Nutzung und das Überlassen der Heizzentrale in Fürth überhöhte finanzielle Forderungen gestellt. Dagegen hatte die Genossenschaft geklagt und Recht bekommen. Nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens und der Insolvenz des Unternehmens konnte die EG die bisher genutzten Kernstücke der Heizzentrale übernehmen und ist damit in der Lage, voll umfänglich zu arbeiten.
Die beiden Hackschnitzel- und Pelletkessel, jeweils mit zwei Megawatt Leistungsvermögen, dienen zur Spitzenlastversorgung der Abnehmer während der Wintermonate, die Grundlastversorgung erfolgt über die beiden Biogasanlagen im Nachbarort Dörrenbach. Während des laufenden Verfahrens, so erklärt Haßdenteufel, musste die Energiegenossenschaft ihren Wärmebedarf selbst über ein sogenanntes „Hotmobil“ produzieren, weil die Firma Envotec die Anlage in dieser Zeit nicht betrieben hat. „Jetzt kann die Versorgung komplett über die Heizzentrale erfolgen“, erklärt der EG-Vorsitzende.
Vertragsgemäß wird am 17. Mai der restliche Kaufpreis für die Heizzentrale in Höhe von 273 000 Euro an den Insolvenzverwalter fällig, „und dann sind alle Hürden beseitigt“. Fast, könnte man sagen, denn zu dem ganzen Ärger mit dem Rechtsstreit kommen auch noch 400 000 Euro Anwaltskosten, rechnet Haßdenteufel vor. Aber der 59-Jährige sagt auch: „Nach dem Ende des Rechtsstreits haben wir jetzt wieder die Möglichkeit, Neukunden zu werben, denn wir haben jetzt wieder eine Zukunftsperspektive und wissen, wie es weitergeht.“
Anfang Juni wird die Energiegenossenschaft Fürth auf ihrer Betriebsanlage in der Weiherstraße die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür einladen.

Saarbrücker Zeitung, Heinz Bier - 12.05.2019


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Ja, wir sind da! - Für Ihre Sicherheit
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr!

Üben für den Ernstfall damit jeder Handgriff sitzt ist unablässig für uns. So trafen wir uns auch an diesem Samstag den 13.04.2019 um 17.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Auf dem Plan stand für heute: Technische Hilfeleistung. Nach kurzer Wiederholung der Theorie im Schulungsraum ging es auch schon los. Die Lage war direkt ersichtlich: ein verunfallter PKW mit einer eingeklemmten Person. Direkt ging es los - es galt keine Zeit zu verlieren. Mit schwerem Gerät und Manpower befreiten wir die verletzte Person.

Dies ist nur eine der vielen Aufgaben die wir zu bewältigen haben und auf die wir uns bei unseren Übungen, die alle zwei Wochen samstags ab 17.00 Uhr stattfinden, vorbereiten. Damit wir die möglichen Gefahrensituationen bewältigen können kann man nie genügend helfende Hände haben. Unsere nächsten Übungen finden am 27.04.2019 und am 11.05.2019 jeweils um 17.00 Uhr statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren sind jederzeit herzlich willkommen! Wir freuen uns auf jedes neues Mitglied, dass unsere Mannschaft unterstützen will.

Unsere jüngeren Mitbürger ab 8 Jahren können sich in der Jugendfeuerwehr erproben und erste Erfahrungen sammeln. Die Kinder und Jugendlichen treffen sich alle zwei Woche montags ab 17:30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus.

Die nächsten Übungen sind am 29.04.2019 und am 13.05.2019. Unsere Ausbilder Alexander Pütz und Andrea Stichter freuen sich auf Euch.
Mit kameradschaftlichem Gruß – Ihre Feuerwehr Fürth

Freiwillige Feuerwehr Fürth, Jenny Neufang - 14.04.2019


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Weiter Betreuung am Nachmittag
Ortsrat Fürth einig über Lösung an der Grundschule mit St. Wendeler Initiative.

Der Ortsrat Fürth befasste sich am Donnerstag noch einmal mit dem Schulstandort Fürth. Anlass war, dass das Diakonische Werk an der Saar die Trägerschaft der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) am Standort Fürth zum 31. Juli 2019 aufgekündigt hat. Jetzt sucht die Stadt Ottweiler Lösungen, denn die Nachmittagsbetreuung am Standort Fürth soll auf jeden Fall weitergeführt werden. Auch deshalb, weil es nicht möglich ist, die beiden in Fürth untergebrachten Betreuungsgruppen an den FGTS-Standort Lehbesch zu verlagern, weil dort die Kapazitäten nicht ausreichen. Die derzeit aussichtsreichste Folgeregelung ist die Übernahme der Trägerschaft durch die St. Wendeler Initiative für Arbeit und Familie (WIAF), die nach Mitteilung der Stadt auf diesem Gebiet ausreichende Erfahrungen und bereits ihre Bereitschaft signalisiert hat, die Trägerschaft in Fürth zu übernehmen. Deshalb soll jetzt ein Kooperationsvertrag zwischen Stadt und WIAF erarbeitet werden, über den der Stadtrat in seiner Februarsitzung entscheiden wird. CDU-Sprecher Hans-Peter Jochum teilte in der Ortsratssitzung mit, dass die Schulkonferenz am Vorabend einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung bereits zugestimmt hat. Eine zweite Option wäre die Übernahme der Trägerschaft durch die Stadt selbst, doch das würde erhebliche Personalkosten verursachen.
Zuvor hatte der Ortsrat einstimmig den Investitionsplan der Stadt bis 2022 angenommen. Ortsvorsteher Otfried Ratunde begrüßte die Ansätze von jeweils 2000 Euro für Inventar im Kindergarten und für die öffentlichen Kinderspielplätze in Fürth, „aber ansonsten ist der Investitionsplan für Fürth nicht gerade vorteilhaft“, bemängelte der SPD-Politiker. Seine Darstellung, dass die Außenbezirke vernachlässigt wurden, wies CDU-Sprecher Hans-Peter Jochum zurück. Der Erste städtische Beigeordnete wies darauf hin, dass der Investitionsplan einen Zeitraum von fünf Jahren umfasst. Christoph Hassel vom Amt für Stadtentwicklung und Umwelt wies zudem darauf hin, dass viele Infrastrukturmaßnahmen für die Gesamtstadt auch den Bürgern in den Stadtteilen zugutekommen.
Ohne Vorbehalte hat der Ortsrat den Grundsatzbeschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans im Bereich Kurzer Weg gefasst, wo ein Einfamilienhaus entstehen soll. Ebenfalls einmütig haben die Mitglieder dem Grundsatzbeschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans „Solarpark Pfaffenthaler Hof“ mit paralleler Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt. Ein Vertreter des Projektbetreibers erläuterte in der Sitzung das Vorhaben und wies darauf hin, dass es sich um ein einmaliges Pilotprojekt in Europa handelt, bei dem die ökologischen Prinzipien im Vordergrund stehen werden.

Saarbrücker Zeitung, Heinz Bier - 09.02.2019


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Weniger aktive Wehrleute aber mehr Einsätze

Die Personalstärke des Löschbezirks Fürth der Freiwilligen Feuerwehr Ottweiler ist weiterhin rückläufig. Das war dem Jahresbericht des LBZ zu entnehmen, den der bisherige Löschbezirksführer Nikolaus Jochem und sein Nachfolger Vitali Beckin dem Ortsrat vorlegten.
Demnach hatte der LBZ Fürth zum Jahresende 21 aktive Mitglieder, damit erneut eins weniger als im Jahr zuvor. Zur Alters- und Ehrenabteilung des Löschbezirks gehören 16 Mitglieder, die Jugendwehr besteht aus elf Jugendlichen. Die Zahl der aktiven Mitglieder liegt damit weiterhin unterhalb der Sollstärke, „und deshalb ist es dringend erforderlich, das geforderte Soll zu erhöhen, um die Sicherheit in unserem Ort weiter zu gewährleisten“, stellten Beckin und Jochem klar. Das könne aber nicht durch den Löschbezirk allein geleistet werden, deshalb sei die Unterstützung von Stadt- und Ortsrat sowie der Verwaltung erforderlich.
Im Gegensatz zur Personalstärke ist die Zahl der Einsätze im vergangenen Jahr angestiegen. 30-mal wurde der LBZ aktiv, viermal mehr als 2017. Unter anderem wurde die Fürther Feuerwehr zu sieben Bränden und elf Unwettereinsätzen gerufen und dabei wurden sechs Personen aus Notlagen gerettet oder versorgt. Insgesamt waren die Fürther Wehrleute 311 Stunden im Einsatz, zusätzlich wurden 756 Übungsstunden abgeleistet. Zufrieden ist die Führung des Fürther Löschbezirks mit der Ausstattung, „denn trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt konnten 2018 neues Material und neue Ausrüstungsgegenstände beschafft werden“, stellten Beckin und Jochem in ihrem Bericht heraus.
Vitali Beckin war Mitte Januar an die Spitze des LBZ Fürth gewählt worden, Nikolaus Jochem rückte nach Ablauf seiner sechsjährigen Amtszeit ins zweite Glied.

Saarbrücker Zeitung, Heinz Bier - 09.02.2019


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Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Fürth
und Wahl des/ der Löschbezirksführer/in sowie dem stellvertretenden Löschbezirksführer/in

Im Rahmen der alljährlichen Jahreshauptversammlung am 19.01.2019 waren die Aktiven Mitglieder des Löschbezirkes Fürth dazu aufgerufen, einen/ eine Löschbezirksführer/in sowie einen/eine Stellvertreter/in des Löschbezirksführers zu wählen. Hierzu versammelten sich neben der Einsatzabteilung, auch Angehörige der Alterswehr, Wehrführer Stefan Weißmann, Kreisbrandinspektor Werner Thom, Ortsvorsteher Otfried Ratunde, Mitarbeiter des Ordnungsamtes Ottweiler sowie der Bürgermeister Holger Schäfer.

Im ersten Wahlgang konnte der Kamerad Vitali Beckin die Wahl klar für sich entscheiden und ist somit neuer Löschbezirksführer im Löschbezirk Fürth. Zu seinem Stellvertreter wählten die Kameradinnen und Kameraden Nikolaus Jochem, welcher durch seine langjährige Erfahrung und Tätigkeit eine gute Unterstützung für den neuen Löschbezirksführer sein wird.
Hierzu gratuliert der gesamte Löschbezirk herzlich.

Der Löschbezirk bedankte sich zudem bei Nikolaus Jochem für die gute Führung des Löschbezirks in seiner abgeleisteten Amtszeit sowie bei seinem stellvertretenden Löschbezirks- führer Julian Koob.
Weiterhin wurde die Feuerwehrfrau Janine Gräß
 im Rahmen der Jahreshauptversammlung durch den Bürgermeister Holger Schäfer zur Oberfeuerwehrfrau ernannt. Jenny Neufang wurde zur neuen Schriftführerin gewählt und Frederic Schmidtke zum stellvertretenden Schriftführer.

Außerdem wurde in der Versammlung thematisiert, dass neues Personal im Löschbezirk Fürth dringend benötigt wird. Deshalb rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger in Fürth dazu auf, sich in der freiwilligen Feuerwehr und im Ehrenamt allgemein zu engagieren. Ohne das Ehrenamt kann der Brandschutz, aber auch viele andere bisher selbstverständliche Annehmlichkeiten wie Vereine und Feste in einem Dorf wie Fürth auf dem heutigen Niveau nicht sichergestellt werden.
Die nächste Übung der Einsatzabteilung findet am Samstag, den 02.02.2019 um 17 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus Fürth (Auf der Steige 11) statt. Kommen Sie unverbindlich vorbei und informieren Sie sich über die Arbeit der Fürther Feuerwehr.

Feuerwehr Ottweiler, Löschbezirk Fürth - 22.01.2019


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Neujahrsempfang 2019
der Stadt Ottweiler und des Heimat- und Verkehrsvereins

Über 300 Gäste waren der Einladung zum alljährlichen Neujahrsempfang der Stadt Ottweiler und des Heimat- und Verkehrsvereins der Stadt Ottweiler (HuVv.) gefolgt. Im Mittelpunkt standen neben der Rede des Bürgermeisters vor allem gute Gespräche, umrahmt von mitreißender Jazz- Musik. Brigitte Meister, die 1. Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins ergänzte den Abend mit einem kurzen Grußwort. Sie stellte ein aktuelles Projekt des HuVv. vor – die Laser-Beleuchtung des Ottweiler Wehrturms mit einem Kreuz, zu großen Teilen gespendet von Christel Peiter. Zudem kündigte Brigitte Meister an, dass der Verein jüngere Leute zum Mitmachen gewinnen will. Für die musikalische Unterhaltung sorgte an diesem Abend die Kombo der städtischen Musikschule „Jazz for Fun“ unter der Leitung von Gerd Schäfer. Die Sternsinger eröffneten wieder einmal mit ihrem Segen die Festlichkeiten. Gefolgt von den Neujahrsgrüßen des Bürgermeisters: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen allen noch einmal zu Beginn des Jahres im Namen des Stadtrates, der Stadtverwaltung aber auch ganz persönlich ein gesundes, glückliches, friedvolles und erfolgreiches Jahr 2019 zu wünschen.“ Bei der namentlichen Begrüßung der Gäste beschränkte sich Bürgermeister Schäfer zunächst auf die Mandatsträger der legislativen Gewalt getreu dem Verfassungsgrundsatz „alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“, gefolgt von Persönlichkeiten, die sich um das kulturelle Leben in Ottweiler besonders engagieren. Jährlich wiederkehrend führte Bürgermeister Schäfer einen Rückblick auf das vergangene Jahr aus:
„Meine sehr verehrten Damen und Herren!
Das Jahr 2018 liegt nur wenige Tage hinter uns. Insgesamt ein tolles Jahr - meiner Meinung nach. Sicherlich gab es einige Ausreißer. Dafür haben weltweite Machthaber als auch unsere Fußball- Nationalmannschaft hinreichend gesorgt. Aber um diese Ausreißer wollen wir uns heute Abend mal keine Gedanken machen. Es soll ja ein schöner Abend werden. International haben wir in 2018 sicherlich alle mit Thailand und einer Jugend- fußballmannschaft mitgefiebert, die erfolgreich aus einer Höhle gerettet wurde. Die EU-Kommission verfolgte die Idee, die Zeitumstellung
  abzuschaffen und diskutierte heiß über einen sanften BREXIT. Großbritannien vollzog eine Traumhochzeit zwischen Prinz Harry und der bürgerlichen Meghan Markle. Und unser strategischer EU-Partner Frankreich wurde Fußball - Weltmeister. Wir schieden erstmals in der Vorrunde aus! Dafür schlossen die deutschen Winterspiel-Olympioniken mit einem überragenden Medaillenspiegel in Pyeongchang (von 14 Mal Gold, 10 Mal Silber und sieben Mal Bronze) ab. Hier stimmte offenbar der Teamgeist. Und in Deutschland? 2018 - ein Jahr des ewigen Sommers, der gefühlt von März bis November dauerte. Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nervte Millionen. Gefolgt von dem Thema des Diesel - Fahrverbotes. Auch in der Politik ging es heiß her. Hier gaben die Vorsitzenden der beiden großen Volksparteien, Frau Angela Merkel und Herr Martin Schulz, ihren Parteivorsitz ab. Horst Seehofer soll in den nächsten Tagen folgen (17.01). Mit „Divers“ bezeichnen wir das dritte Geschlecht, und das "Jugendwort des Jahres" lautet "Ehrenmann" und "Ehrenfrau". Ein vieldiskutiertes Thema im vergangenen Jahr war „Plastik und im Trend: Plogging (Joggen mit Müllsammeln). Konnte ich in Ottweiler zwar noch nicht beobachten. Vielleicht hält der Trend aber auch 2019 noch an? 2018 – ein Jahr, indem sich viele gegen Rassismus und Rechtspopulismus stark machten: Mit #MeTwo, der Riesendemo "Unteilbar" und #Wirsindmehr wies man darauf hin, dass ein Mensch auch zwei Heimaten haben kann und setzte Zeichen gegen Fremdenhass. Viel Trauer gab es um große Persönlichkeiten der Politik, Gesellschaft und Kultur, die uns vergangenes Jahr verließen. Ich möchte eine wenige nennen. George H. W. Bush. Er war der 41. Präsident der USA - in einer Zeit, in der der Kalte Krieg endete und die deutsche Wiedervereinigung gelang. Stephen Hawking, der britische Astrophysiker. Ingvar Kamprad, der Ikea-Gründer, Montserrat Caballé, die spanische Opernsängerin, Aretha Franklin, die „Queen of Soul“, Burt Reynolds, ein US-amerikanischer Schauspieler, Dieter Thomas Heck, bekannt aus Funk und Fernsehen.

Kommen wir nun aber zu unserer Stadt. Im Rückblick gibt es im Wesentlichen zu sagen, dass der Neubau der Fuß- gängerbrücke am Bahnhof vor rund einem Jahr abge- schlossen wurde, wir bei unseren französischen Freunden aus Saint Remy zu Gast waren, und wir umfangreich in die städtische Infrastruktur investiert haben, und dies in allen Ortsteilen, hierzu zählen rund 30 investive Maßnahmen, die abgeschlossen bzw. begonnen wurden: ob Sanierung der Sporthalle im alten Weiher, des Bahnhofs- gebäudes, der weitere Ausbau der Straßenbeleuchtung auf LED oder der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen im gesamten Stadtgebiet, die Straßeninstandsetzung und der Feuerschutz oder auch die Neugestaltung von Spielplätzen und Freizeit- anlagen, insgesamt Investitionen von rund 4,9 Mio €. Der Breitbandausbau im Stadtgebiet Ottweiler wurde weitest- gehend abgeschlossen.

Mehrere Vereine erhielten eine finanzielle Förderung des landesweiten Programmes „das Saarland zum Selbermachen“, und auch aus dem Modellvorhaben „LandAufSchwung“ erfuhren wir Unterstützung. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Über viele weitere Punkte gäbe es noch zu berichten. Ich möchte aber den zeitlichen Rahmen nicht überstrapazieren. Vielmehr möchte ich allen Akteuren recht herzlich für die gute Zusammenarbeit danken. Viele haben mit angepackt um unsere Stadt voranzubringen.“ Nach einem musikalischen Meisterstück der Kombo „Jazz for Fun“ ging es in der Rede des Bürgermeisters mit einem Ausblick auf 2019 weiter:
„Was erwartet uns 2019? Brasilien startete mit einem rechtsradikalen Präsidenten, Jair Messias Bolsonaro. Amerika streitet um die Mauer zu Mexico. Trump will seine Truppen aus Syrien abziehen, dafür plant Erdogan Krieg in Nordsyrien. Macron kämpft weiter mit den Gelbwesten und Theresa May für ihren BREXIT-Deal, der im März vollzogen sein soll. Auch Deutschland kämpft, aber mehr virtuell, nach dem Hackerangriff der vergangenen Tage. Wir werden in diesem Jahr 100 Jahre Frauenwahlrecht (19. Januar 2019), 70 Jahre Bundesrepublik Deutschland (23. Mai) als auch Unterzeichnung des Nordatlantikvertrages zur Gründung der NATO, feiern. Die Mütterrente, das Kindergeld sowie der Unterhalt werden steigen. Genauso der gesetzliche Mindestlohn und das Arbeitslosengeld. Gleichzeitig sinkt der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung. Die deutschen Handballerinnen und Handballer messen sich bei den Weltmeisterschaften. Derzeit in Deutschland die Männer, die gestern ihr erstes Spiel gewannen. In acht Bundesländern finden Kommunalwahlen statt, so auch im Saarland und  in Ottweiler. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern bedanken, die sich in den vergangenen Jahren in unserer Stadt engagiert haben und teilweise  heute anwesend sind. Sie bilden das Fundament der Selbstorganisation der Wahl durch das Volk und sind daher die wichtigsten Träger des Wahlverfahrens. Vielen Dank für dieses besondere Engagement. Wir zählen in diesem Jahr auf Sie! Und ich denke, dies ist einen besonderen Applaus wert.

Mit Blick auf unsere Stadt ist zu sagen, dass wir auf die Umsetzung des Saarlandpaktes gespannt sein werden. Denn ab 2020 sollen die Hälfte aller kommunalen Kassenkredite (und nicht aller Schulden) auf das Land übertragen sein und 20 Mio € zusätzlich für Investitionen bereit stehen. Bei der Reduzierung des strukturellen Defizits im Zuge der Schulden- bremse machen wir weiterhin gute Fortschritte. So werden wir unverändert durch den Kommunalen Entlastungsfond des Saarlandes finanziell unterstützt, wenngleich die Finanzsitua- tion unserer Stadt unverändert keine großen Sprünge zulässt. Dennoch haben sich unsere politischen Entscheidungen be- zahlt gemacht. .

Die Pro-Kopf Verschuldung sank und gibt uns ab diesem Jahr 280T€ mehr Kreditspielraum für notwendige Investitionen wie noch in 2013. Trotz aller Sparzwänge planen wir in 2019 mit weiteren Fördermitteln runde 5,25 Mio € an Investitionen in unsere Infrastruktur zu tätigen. Im Wesentlichen wollen wir fünf große Dinge beginnen: Die alte Kompostieranlage hat ausgedient, die Errichtung eines neuen Grünschnittsammelplatzes für mehr als 500 T € steht an. Die Grundschul- infrastruktur soll in Höhe von 1,5 Mio € energetisch saniert werden. Rund 1,1 Mio € fließen in den Brandschutz, 1 Mio € werden wir wieder in die Kanäle investieren. Für Kindergärten, Schulen und Spielplätze sehen wir insgesamt rund 180 T € und für die Friedhofsinfrastruktur runde 160 T € vor. Runde 720 T € werden für 16 weitere Projekte vorgesehen. (Alles vorbehaltlich der Beratungen im Stadtrat). Wie es mit der Barrierefreiheit der Fußgängerbrücke am Bahnhof durch die Deutsche Bahn weitergeht, ist mittlerweile allen bekannt. Die beiden Aufzüge sollen im Sommer 2020 gebaut werden. Auf die Erörterung des Bahnsteighöhenkonzeptes der Deutschen Bahn – wie an dieser Stelle im  vergangenen Jahre – möchte ich verzichten. Es soll ja ein schöner Neujahrsempfang bleiben!
Etwas mehr als sechs Jahre bin ich in der Verantwortung! Den von mir eingeschlagenen Weg werde ich weiter verfolgen und ich bin unverändert bereit, mit ihnen allen und insbesondere mit den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen, Freundschaften zu schließen und unsere Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln. Ottweiler – das sind wir alle! Es geht auf kommunaler Ebene nur miteinander, und gemeinsam werden wir das Beste für unsere Stadt erreichen. Gemeinsam für Ottweiler, so habe ich mich um dieses Amt beworben.
Gemeinsam für Ottweiler – so möchte ich wie immer meine Rede beenden. Bevor wir zum Schluss des offiziellen Teils kommen, hören wir ein weiteres Stück des kulturellen Programms, gespielt von der Kombo der städtischen Musikschule „Jazz for Fun“ unter der Leitung von Gerd Schäfer.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, abschließend danke ich all denen, die sich bereits aktiv an der Gestaltung unserer Stadt beteiligen, für ihre Arbeit, für ihr bürgerschaftliches Engagement, für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, den vielen helfenden Händen in karitativen und kirchlichen Organi- sationen, in Vereinen und Verbänden, in Rettungs- und Hilfs- organisationen oder in der Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt. Dank sagen möchte ich an dieser Stelle auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Ottweiler. Alle waren stets engagiert, für unsere Bürgerinnen und Bürger das Beste zu tun. Bedanken darf ich mich bei unseren Sponsoren dieser Stadt, die viele kulturelle Ereignisse unterstützen.

Insbesondere am heutigen Abend bei der Reservistenkameradschaft Ottweiler für die Suppe (vegetarisch), der Karlsberg Brauerei, und der Veranstaltungstechnik Heino Beck. Besonders danke ich unserem Mitveranstalter, dem Heimat- und Verkehrsverein (Brigitte Meister) für die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der heutigen Veranstaltung. Der Getränkeerlös kommt diesem Verein und den Handballern des TVO zu Gute! Auch möchte ich mich bei unserer musikalischen

Begleitung, der Kombo der städtischen Musikschule „Jazz for Fun“ unter der Leitung von Herrn Gerd Schäfer. Selbst- verständlich geht auch ein Dank an die Freiwillige Feuerwehr, die wieder einmal eine Brandsicherheitswache zu unserer Sicherheit abgestellt hat. Ihnen allen hier in diesem Kreis sowie allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt wünsche ich ein erfolgreiches und in jeder Hinsicht glückliches Jahr 2019. Ich wünsche allen Gesundheit, Kraft und Zuversicht. Für den heutigen Abend wünsche ich einen angenehmen Aufenthalt, viel Vergnügen und unterhaltsame Gespräche und möchte nun das Glas auf unsere Stadt erheben. Auf unsere Stadt Ottweiler.“

Stadt Ottweiler, Ralf Hoffmann - 17.01.2019


 

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