Presseberichte 2020

An alle Fürther Bürger/innen, Ortsvereine und Organisationen !

Wir sind gerne bereit kostenlos und unverbindlich einen Pressebericht über ihre Veranstaltungen, Treffen oder Aktivitäten in unserem Ort zu veröffentlichen. Bitte machen Sie regen Gebrauch von unserem Angebot. Wir würden uns sehr freuen. Nehmen Sie persönlich Kontakt mit uns auf oder senden Sie uns eine E-Mail mit Text-, Bild- oder PDF-Anhang. Sollten Sie Interesse an veröffentlichten Bildern in ihrer Originalgröße haben, dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit Ihren Wünschen. Bitte machen Sie regen Gebrauch von unseren Angeboten. Wir würden uns sehr freuen.

Saarbrücker Zeitung - Lokalausgabe Neunkirchen

Auf den offiziellen Seiten der Saarbrücker Zeitung können Sie sich über weitere regionale Nachrichten rund um Fürth informieren.

 

Die kath. Kirchengemeinschaft Ottweiler-Fürth hat einen neuen Pastor
Frau Glücklich kämpft gegen die Müllblindheit - "Cleanup Saarland will die heimische Natur von Abfall betreien.
Cleanup Saarland - Die Initiative für sauber Wälder - Fürther Bürgerinnen sammeln Müll

Sogar aus Neuseeland trudelte ein Brief ein
Fürther Ortsrat will Ostertalbahn zurück
Geldautomatensprengung in der Sparkasse
Neues Fürther Familienbuch II noch beim Heimat- und Kulturverein Fürth erhältlich
Neujahrsempfang der Stadt Ottweiler im Schlosstheater am 17.01.2020

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Die kath. Kirchengemeinschaft Ottweiler-Fürth hat einen neuen Pastor

Bischof Dr. Stephan Ackermann hat mit Wirkung zum 20.06.2020 Pater Roberto Alda von den Steyler Missionaren zum Pfarrverwalter (mit dem Titel "Pfarrer") unserer Pfarreiengemeinschaft ernannt. Wir heißen ihn sehr herzlich bei uns willkommen und wünschen ihm ein segensgeiches Wirken.

Die Vorstellung und Einführung in unsere Pfarreiengemeinschaft muss auf Grund der momentanen Lage noch mit verschiedenen Beteiligten abgesprochen werden und wird auf jeden Fall rechtzeitig bekannt gegeben. Mit besten Grüßen und besten Segenswünschen im Namen des ganzen Pfarrteams
Diakon Peter Munkes

Pater Roberto C. Alda Jr. SVD wurde 1969 in Cebu City auf den Philippinen geboren. Sein Theologiestudiu8m absolvierte er auf den Philippinen und St. Gabriel bei Wien. Die Weihe zum Diakon erfolgte 2002 in Trier und die Priesterweihe 2003 in Sankt Augustin.
Im Jahre 2003 wurde Roberto Alda zum Kaplan in Saarlouis-Lisdorf berufen, von 2006 an war er dort als Vikar tätig. Ab 2008 wirkte Pater Alda als Rektor des Missionshauses der Steyler Missionare in St. Wendel.
Im Dezember 2015 übernahm er als erster Steyler Missionar die Leitung der Pfarrgemeinde st. Arnold Janssen in Goch, die Heimatgemeinde des Ordensgründers Arnold Janssen. Nun kehrt Pater Roberto Alda ins Saarland zurück und folgt als 25. Pfarrer der 1680 wieder errichteten katholischen Pfarrgemeinde Ottweiler seinem am 12. Mai verstorbenen Ordensbruder Pater Otto nach.

Ottweiler Zeitung, Ausgabe 26/2020 - 28.06.2020


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Frau Glücklich kämpft gegen die Müllblindheit
Die Initiative "Cleanup Saarland" will die heimische Natur von Abfall betreien.
Sie Gründerin geht dafür an die Volkshochschule

Sie nimmt es selbst in die Hand: Nicole Glücklich geht jedes Wochenende mit ihrer Frau und ihrer Mutter rund um Fürth in die Natur um dort achtlos Weggeworfenes einzusammeln und zu entsorgen. Um mehr Aufmerksamkeit für das Problem der vermüllten Natur zu schaffen, hat sie den saarländischen Ableger des deutschlandweiten "Cleanup Networks" gegündet - und um Mitstreiter für ihre Sache zu gewinnen.
"Jeder kann einen kleinen Teil beitragen", sagt Glücklich. "Wenn viele Menschen sich nur ein wenig eingagieren, dann lässt sich damit einiges bewegen". Sogar in einer kleinen Gruppe sei das möglich: Vor einigen Wochen hätten wir sie an einem Wochenende zu dritt 93 Kilogramm Müll eingesammelt. Das ist meiner Meinung nach nicht "nichts", unterstreicht die Informatikerin aus Fürth.

Auf der Webseite der Initiative beantwortet Glücklich die Fragen möglicher Gleichgesinnter: Welche Hilfsmittel muss ich vorbereiten? Wie entsorge ich den gesammelten Müll richtig und wie kann ich mich dabei von den Bau- und Wertstoffhöfen unterstützen lassen? Wie schaffe ich es loszulegen anstatt zu hadern? Und wie finde ich andere Freiwillige? Letzeres geschieht über Facebook. Dort sind die Mitglieder lose in bisher drei Gruppen sowie über ein öffentliches Profil organisiert. Mit einigem Erfolg: Insgesamt zählen die Ortsvereinigungen Saarbrücken, Illingen, Ottweiler und St. Ingbert 262 Mitglieder beziehungsweise 349 Abonnentnen. Bei dem sozialen Netzwerk verabreden sie sich zu gemeinsamen Vorhaben und präsentieren auf Fotos stolz ihre Sammelerfolge.

Ein Thema, mit denen Glücklich durch ihr Hobby immer wieder konfrontiert wird, ist Alkoholismus. Dieser komme bei den Aufräumaktionen  "gnadenlos ans Licht" . Es falle immer wieder auf, sie viele Flaschen aller arten von Spitituosen entlang der Straßen und Radwege lägen. So hätten sie und andere nahe Landsweiler-Reden vor einigen Wochen an einem einzigen Hang neben der L 262 etwa 500 Alkoholflaschen gefunden. "Es ist erschreckend", sagt Glücklich. "Das gleiche Phänomen beobachten wir überall."
Die Verbindung mit dem "Cleanup Network" dient lauf der Informatikerin dazu, es Interessenten leichter zu machen, an dem Projekt mitzuwirken. Der gemeinnützige Verein, dem sich von Amberg in Ostbayern bis Weilerwist in Nordrhein-Wesfalen 60 lokale Initiativen angeschlossen haben, will mehr, als Freiwillige ins Dickicht zu schicken. Von Stuttgart aus setzt er sich beispielsweise der Politik für höhere Bußgelder für illegale Müllentsorgung ein. Zudem arbeitet der Verein mit Schulen zusammen, organisiert öffentliche Kampagnen und geht auf Unternehmen zu, um diese davon zu überzeugen, weniger Abfall zu erzeugen.
Der Ursprung von Cleanup Saarland liegt bei einem Volkshochschulvortrag im vergangenen September. Dort berichtete Arno Meyer davon, wie und warum er täglich vor die Tür geht, um Müll einzusammeln. "Bei meiner ersten Räumaktion war ich erst acht Jahre alt," sagt der heute 48-Jährige SAP-Produktmanager aus Illingen. "Ich habe das damals regelmäßig gemacht, aber irgendwann hatte ich genug." Vor drei Jahren sei der jedoch bei einer Chinareise so schockiert über einen vermüllten Strand gewesen, dass er zurück in Deutschland seine alten Freizeitbeschäftigung wieder aufgenommen habe. Zunächst sei er alleine unterwegs gewesen, später gemeinsam mit einem jungen Syrer, der helfen wollte, um die Umwelt sauber zu hqlten. Als Meyer gemerkt habe, dass sein Hobby noch mehr Menschen berührt, habe er begonnen, darüber öffentliche Vorträge zu halten. In Ottweiler hörte Nicole Glücklich zu.
Heute informiert die Fürtherin selbst an der Volkshochschule über das, wamit sie jedes Wochenende ihre Freizeit verbringt. "Wenn Leute gar nicht mehr wahrnehmen, wieviel Müll am Wegesrand liegt und die Natur verschandelt, nennen wir das immer "müllblind". Gegen diese Blindheit redet sie bei ihren Vorträgen an.

Cleanup Saarland zu Gast bei ´Wir im Saarland´ (SR, 19.06.2020)

Saarbrücker Zeitung 10.03.2020, Foto Nicole Glücklich - 28.06.2020


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Sogar aus Neuseeland trudelte ein Brief ein

An der Corona -Aktion von Posti-Ingo eteiligten sich Kinder aus aller Welt. Maya und Madita gewannen einen Preis.


Posti-Ingo, alias Ingo Jaudt, (links) und Petra Martin von der Kreissparkasse (rechts) gratulieren Maya Mudhaffer und Madita Kockler zu ihren Preisen im Posti-Ingo-Corona-Wettbewerb.

Bei einer Preisübergabe in der Kreissparkasse St. Wendel hat Posti-Ingo, alias Ingo Jaudt, zwei Kinder für ihre Briefe prämiert. Er bankte sich bei Maya Mushaffer, neun Jahre alt, und der sieben-jährigen Madita Kockler, beide aus St. Wendel, mit einem Buchpreis und einem Kuschelhemd sowie einem von der Kreissparkassse St. Wendel gesponserten Geldpreis in Höhe von jeweils 100 Euro für einen Besuch im Europa-Park in Rust.

Schon seit knapp zehn Jahren mache ich die Sommer- ferienaktion zusammen mit der Nikolaus-Obertreis-Schule in St. Wendel und der Mia-Münster Schule in Ottweiler. Dabei können mit die Kinder Briefe und Postkarten aus ihren Ferien schreiben", erklärt der Postbote. Das ist dieses Jahr wegen der Corona ins Wasser gefallen. Und da hatte Posti-Ingo eben eine andere Idee: Die Kinder sollen ihm einfach von ihren Erlebnissen während der Ausgangsbeschränkungen berich ten. Was sie auch in großem Umfang getan haben.

"Über den Rundfunk hat er die Grundschüler bundesweit dazu aufgerufen. Daher kamen auch Postkarten und briefe aus Limburg, aus Koblenz, aus München, aus der Schweiz und sogar aus Neuseeland.

Der Brief hat allerdings mehr als sechs Wochen gebraucht und ist so leider nicht mehr in die Wertung gefallen. Aber ich werde mir da noch etwas einfallen lassen. So etwas muss einfach honoriert werden". freut sich der Postbote über den weltweiten Zuspruch. Eine neutrale Jury hat dann drei Gewinner nominiert. Zwei in St. Wendel und einen Gewinner in Ottweiler. 208 Briefe haben den Postboten erreicht, einer wurde direkt bei der Preisübergabe überreicht.

Die Kinder berichten von ihren Erlebnissen, wie Aurelia aus der Schweiz, die erzählt, dass sie Einradfahren gelernt habe und jeden Tag Schule spiele. "Die Kinder sind da wirklich fleißig. So hat mir die Gewinnerin Maya im vergangenen Jahr einen Brief mit sage und schreibe 32 Seiten geschickt. Das ist wirklich unfassbar,, was einen da alles erreicht", staunt Posti-Ingo über so viel Engagement. Manche Briefe sind wahre Kunstwerke und die reinsten Bastelarbeiten. "Das ist halt eine Herzenssache von mir", sinniert Ingo Jaudt.

"Angefangen hat alles mit den Weihnachtswunschzettel- aktionen, aber irgendwann war mir das Warten auf Weihnachten zu lange, und so habe ich mit den Ferienerlebnissen angefangen", blickt er zurück. Bleibt abzuwarten, was sich der Postbote in der dritten Generation noch so alles einfallen lässt.

Überraschende Post aus Neuseeland: Die sechs-jährige Bridget hat dem Posti-Ingo aus Rangiora auf der Südinsel Neuseelands geschrieben. "Love Bridget", hat die kleine Kiwi den Brief unterschrieben. "Ich habe keine Ahnung , woher sie mich kennt. Aber ich werde mir schon noch ein kleines Dankeschön einfallen lassen", kündigte Ingo Jaudt an.

Saarbrücker Zeitung, Bericht und Bilder Ralf Mohr - 19.06.2020


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Fürther Ortsrat will Ostertalbahn zurück
Die Ostertalbahn soll, so besagt es eine Resolution mehrerer Ortsvorsteher im Ostertal, reaktiviert werden.

Das Gremium stimmte außerdem dem Haushalt der Stadt Ottweiler fürs laufende Jahr zu.
Nach dem Ortsrat Ottweiler hat am Dienstag auch der Ortsrat Fürth den städtischen Haushaltsplan für 2020 samt Investitionsprogramm bis 2023 gebilligt. Beide Male war es ein einstimmiges Votum. Zuvor hatte Sebastian Konrad, der stellvertretende Leiter der Finanzplanung im Ottweiler Rathaus, zunächst das Investitionsprogramm erläutert.
Das sieht 2020 für neue Investitionen rund 1,8 Millionen Euro vor. Das meiste Geld wird die Stadt für Baumaßnahmen ausgeben (1,2 Millionen). Wichtigste Maßnahme in Fürth wird der Ausbau der Wetschhauser Straße sein, der im Investitionsprogramm mit einer halben Million Euro angesetzt ist. Weitere 600 000 Euro sind für die Maßnahme im Investitionsprogramm des Abwasserwerks eingestellt. Auch die Urnenstelen auf dem Fürther Friedhof werden dieses Jahr gebaut, kündigte Christoph Hassel vom Amt für Stadtentwicklung und Umwelt an. Für diese Maßnahme sind für den gesamten Stadtbereich 45 000 Euro veranschlagt.
Danach informierte Konrad über alles Wesentliche im Ergebnis- und Finanzhaushalt der Stadt. Demnach weist der Ergebnishaushalt bei der Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen ein Minus von knapp 950 000 Euro aus. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Jahresergebnis allerdings um etwa 230 000 Euro verbessert. Der Finanzhaushalt schließt mit einem Plus von 390 000 Euro ab und das bedeutet, dass die Stadt 2020 keine neuen Liquiditätskredite aufnehmen muss. Und Konrad hatte noch eine positive Botschaft: Durch den Wegfall der Pensions- und Beihilferückstellungen hat sich auch das Eigenkapital der Stadt um 8,5 Millionen auf über 30 Millionen Euro erhöht.
Zu den örtlichen Ansätzen für Fürth im Haushaltsplan gehören unter anderem 1500 Euro für die Seniorenfeier, 260 Euro für Repräsentationsaufgaben des Ortsrates und der jährliche Zuschuss von 100 Euro für den Rotkreuz-Ortsverein.

Im weiteren Verlauf der Sitzung in der Steinbacher Mehrzweckhalle ging es um die Verkehrsinfrastruktur. Eine einstimmige Empfehlung gab es im Ortsrat zur Entwicklung des Bürgerbus-Angebotes in der Stadt Ottweiler. Mit diesem Projekt soll die Anbindung der Stadtteile an die Kernstadt verbessert werden. Bauamtsmitarbeiter Hassel erinnerte daran, dass sich die Stadt schon 2019 für eine Pilotphase beworben hatte, damals aber nicht berücksichtigt wurde. Nun plant das saarländische Wirtschaftsministerium eine Fortsetzung des Förderprogramms und eine Ausweitung auf weitere saarländische Kommunen und da will Ottweiler einen neuen Anlauf unternehmen.Ortsvorsteher Otfried Ratunde von der SPD informierte über eine Resolution mehrerer Ortsvorsteher im Ostertal, um die Ostertalbahn zu reaktivieren.

Ziel ist es, die 21 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Schwarzerden und Ottweiler wieder in Betrieb zu nehmen. Auch diese Entschließung wurde vom Ortsrat einstimmig befürwortet.

Saarbrücker Zeitung, Foto Ecker, Bericht Heinz Bier – 10.05.2020


 

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Geldautomatensprengung in der Sparkasse

Die Polizei hat vier Männer im Alter zwischen 18 und 46 Jahren festgenommen, weil sie zusammen am 3. April in eine Tankstelle in Namborn eingebrochen sein sollen. Zwei der Männer sollen zudem am 6. April einen Geldautomaten in einer Sparkassenfiliale gesprengt haben, wobei sie zwar einen erheblichen Sachschaden verursachten, aber kein Geld erbeuten konnten, wie die Polizei mitteilte.
Nach der missglückten Geldautomatensprengung in Ottweiler- Fürth stellte ein Zeuge den 46-Jährigen aus dem Regional- verband, als er sich vom Tatort entfernen wollte. Er hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Da den Ermittlern Gemeinsamkeiten bei der Maskierung der Tatverdächtigen aufgefallen waren und der 46-Jährige aus dem Regionalverband Hinweise auf Mittäter lieferte, konnte die Polizei in der Folge einen 26-Jährigen aus Neunkirchen festnehmen. Dieser soll zusammen mit dem 46-jährigen Mann an der Geldautomatensprengung beteiligt gewesen sein. Am gleichen Tag wurde auch der 18-Jährige in Homburg festgenommen. Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zu einem 24-Jährigen aus Neunkirchen. Alle sitzen in Untersuchungshaft.

Saarbrücker Zeitung - 08.04.2020


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Neues Fürther Familienbuch II
noch beim Heimat- und Kulturverein Fürth erhältlich

Unlängst hat der Heimat- und Kulturverein Fürth sein Familienbuch II für Fürth vorgestellt. Das neue Familienbuch II schließt an das Familienbuch I an, das 1995 vom Heimat- und Kulturverein veröffentlicht wurde und Familiendaten vom 17. Jahrhundert bis 1938 enthält.
Das neue Familienbuch II umfasst nun die Familiendaten für Ehen, die nach 1938 geschlossen wurden, und bildet zusammen mit dem Familienbuch I ein Nachschlagewerk für Fürth über vier Jahrhunderte.

Das Familienbuch II beinhaltet nicht nur über 1.500 Datensätze über die Familien und Einwohner von Fürth, sondern darüber hinaus auch viele weitere spannende Themen, die unverzichtbare Bestandteile der Geschichte von Fürth sind und die auf den über 400 Seiten des Familienbuchs II mit vielen zeitgenössischen Bildaufnahmen anschaulich illustriert werden.
Dazu gehören u.a. die großen Baumaßnahmen im Ort wie der Straßenausbau mit den Brücken und den neuen Siedlungen, die Schulhäuser und die Turnhalle, die drei Kirchen, die Friedhofserweiterung und die Einsegnungshalle, der Sportplatz mit dem Sportheim, das Schützenhaus, das Feuerwehrgerätehaus, die Sanierungen des Alten Turms und der Alten Brücke u. v. m.
Auch die Veränderungen der Landwirtschaft und des Gewerbes im Dorf seit über hundert Jahren sowie die Geschichte des Kindergartens und der Schule in Fürth werden von Beginn an eingehend behandelt. Weiterhin werden die Ostertalbahn und die 650-Jahrfeier im Jahr 1986 umfassend erläutert und bildlich dargestellt. Poesie von Fürther Bürgern und künstlerische Darstellungen finden in dem Familienbuch II ebenfalls Platz.
Schließlich sind auch die traurigen Geschehnisse wie die Erinnerung an gefallene und vermisste Soldaten aus beiden Weltkriegen in Form von Bildern und weiteren Informationen Bestandteil des Familienbuches II.

Noch ist das „Familienbuch II - Fürth im Ostertal“ verfügbar und kann für 27 Euro bei der Sparkasse in Fürth sowie bei Willi Wern, Heinrich Schmidt und Horst Jacob vom Heimat- und Kulturverein Fürth erworben werden. Unter www.fuerth-saar.de gibt es weitere ausführliche Informationen über Fürth, das neue Familienbuch II und über unseren Verein.


HuK Fürth - 11.03.2020

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Auszüge aus der Rede des Bürgermeisters der Stadt Ottweiler
anlässlich des Neujahrsempfangs der Stadt Ottweiler und des Heimat- und Verkehrsvereins
im Schlosstheater am 17. Januar 2020

Über 300 Gäste waren der Einladung zum alljährlichen Neujahrsempfang der Stadt Ottweiler und des Heimat- und Verkehrsvereins der Stadt Ottweiler (HuVv.) gefolgt. Im Mittelpunkt standen neben der Rede des Bürgermeisters vor allem gute Gespräche, umrahmt von mitreißender Jazz- Musik. Für die musikalische Unterhaltung sorgte an diesem Abend die Kombo der städtischen Musikschule „Jazz for Fun“ unter der Leitung von Gerd Schäfer. Die Sternsinger eröffneten wieder einmal mit ihrem Segen die Festlichkeiten, gefolgt von den Neujahrsgrüßen des Bürgermeisters. Jährlich wiederkehrend führte Bürgermeister Schäfer einen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf das aktuelle Jahr aus.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, verehrte Gäste, der offizielle Teil unseres Neujahrsempfangs wird – wie immer – durch die Sternsinger eröffnet! Mit dem Segen der Sternsinger darf ich Sie alle und auch im Namen unseres Kooperationspartners – dem Heimat- und Verkehrsverein der Stadt Ottweiler – zu unserem Neujahrsempfang herzlich begrüßen. Ich wünsche Ihnen allen noch einmal zu Beginn des Jahres im Namen des Stadtrates, der Stadtverwaltung aber auch ganz persönlich ein gesundes, glückliches, friedvolles und erfolgreiches Jahr 2020. Dieser Abend soll insbesondere dazu beitragen, bestehende Verbindungen zu vertiefen und vor allem neue Verbindungen zu knüpfen.

Ich hoffe, dass Sie uns alle uns weiterhin verbunden bleiben und Sie die Entwicklung unserer Stadt tatkräftig unterstützen.
Freuen Sie sich gemeinsam mit mir auf die musikalische Abwechslung durch die Kombo der städtischen Musikschule „Jazz for Fun“ unter der Leitung von Gerd Schäfer. Ich heiße Sie alle willkommen. Mit allen sind gemeint, die Vertreterinnen und Vertreter der legislativen, der exekutiven Gewalt und der Jurisdiktion, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Notariate, Behörden und Kammern, der Verbände und Vereinigungen, der Wirtschaft, der Kultur, des Sports und der Forschung, die Sponsoren, die Trägerinnen und Träger von Orden und Ehrenzeichen, die Vereinsvorsitzenden und die vielen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Vertreter der Medien. Recht herzlich begrüßen möchte ich unseren Landrat, Herrn Sören Meng. Von der Stadt Neunkirchen darf ich die linke Hand des Oberbürgermeisters begrüßen, die im November neu gewählte Bürgermeisterin, Frau Lisa Kühn. Aus Schiffweiler begrüße ich stellvertretend für den Bürgermeister, den ersten Beigeordneten Mathias Jochum.

Des Weiteren begrüße ich zwei meiner drei Vertreter, die Herren Beigeordneten, Hans-Peter Jochum und Markus Schley. Recht herzlich begrüße ich alle Stadtrats- und Ortsratsmitglieder sowie alle Mitgliederinnen und Mitglieder unserer zahlreichen Beiräte. Stellvertretend hierfür begrüße ich die anwesenden Fraktionsvorsitzenden aus dem Stadtrat, für die SPD Herrn Dr. Brück, für das Bündnis 90 / Die Grünen Herrn Hennig Burger, für die AfD Frau Ingrid Behr, und für die Linke die stv. Fraktionsvorsitzende Laima Rui. Von den Ortsvorstehern darf ich begrüßen: Herrn Ortfried Ratunde aus Fürth, Herrn Jan Rosenfeld aus Lautenbach, aus Steinbach Fabian Scheidhauer (alias Fabian I. verboozt), aus Ottweiler Zentral, den stv. Ortsvorsteher Karl-Heinz Nätzer und die Stellvertreterin aus Mainzweiler, Frau Melanie Both. Selbstverständlich begrüße ich recht herzlich meinen Vorgänger im Amt, Herrn Bürgermeister a.D. Hans-Heinrich Rödle, den Ehrenbeigeordneten der Stadt Ottweiler Wilfried Hopf sowie den Ehrenortsvorsteher Frank Pampa aus Ottweiler und Heinrich Schmidt aus Fürth. Stellvertretend für alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, ohne die allgemeine, unmittelbare, freie, gleiche, und geheime Wahlen nicht möglich wären, begrüße ich die ehrenamtlichen Gemeindewahlleiter der Kommunalwahl 2019, Herrn Reiner Meeß und Herrn Heinrich Krause.

 

 

Begrüßen möchte ich unseren Wehrführer, Herrn Stefan Weißmann sowie die Herren Löschbezirksführer, die die rund 320 ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger der Freiwilligen Feuerwehr unserer Stadt repräsentieren. Neben dem Ortverbandsvorsitzenden des DLRG, Herrn Hans-Jürgen Schmitz begrüße ich die drei Ortsverbandsvorsitzenden des Deutschen Roten Kreuzes, die die rund 180 ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürger repräsentieren und stellvertretend auch die 50 des Malteser Hilfsdienstes. Dies sind Christl Lauermann aus Ottweiler, Frau Lucia Jochum aus Fürth sowie Hans-Dieter Bentz aus Lautenbach.
Gestatten sie mir noch wenige Repräsentanten aus dem kulturellen Leben zu begrüßen: Herzlich willkommen heißen möchte ich die aus Ottweiler kommende Bierkönigin der Karlsberg Brauerei, Denise I. sowie die Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Städtepartnerschaften, Frau Doris Scherer.
Und was wäre Ottweiler ohne Fassenacht! Recht herzlich willkommen heiße ich vom ältesten Karnevalsverein des Saarlandes, Prinz Fabian I. und Anna-Lena I. vom „So war noch nix. Und von der Bürgergarde Ottweiler begrüße ich das Kinderprinzenpaar Angelina I. vom Quarkbrunnen und Isabella I. vom Rosengarten. Gefolgt vom Erwachsenenprinzenpaar Prinz Ilias I. vom runden Leder und Prinzessin Annika I. von den blühenden Gärten.
Bevor wir zu einem kurzen Rückblick 2019 kommen,
möchte ich noch auf zwei Spendenmöglichkeiten am heutigen Abend hinweisen. Die Sternsinger werden, wie immer, rundgehen und erfreuen sich ihrer Aufmerksamkeit. Am Ausgang steht eine Spendenbox des Städtepartnerschaftsvereins für eine Schule in Burkina Faso. Hören wir nun von der Kombo der städtischen Musikschule „Jazz for Fun“ unter der Leitung von Gerd Schäfer…
Zu Ottweiler gibt es im Wesentlichen zu sagen, dass mit den Kommunalwahlen im Mai ein neuer Stadtrat gewählt wurde und sich über 70 Prozent für meine Person entschieden. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für dieses umwerfende Vertrauen. Wir wollen Fair-Trade Stadt werden und erzielten den 3. Platz als global nachhaltige Kommune. Dabei schlossen wir in einem Entwicklungsland in Mittelamerika, Costa Rica, eine globale Partnerschaft mit der Stadt Belen zur nachhaltigen Entwicklung. Und die Investitionen in die städtische Infrastruktur werden immer sichtbarer: Ich nennen den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen im gesamten Stadtgebiet oder die Straßeninstandsetzung oder auch den Brandschutz, wenn man die neue Drehleiter sieht im Wert von 680 T €. Als Stadt zahlten wir nur 37 T € dafür, denn es gelang den Rest über andere Fördermittel zu finanzieren. Ich erwähne die Sanierung der Sporthalle Im Alten Weiher, ein Projekt, das wir voraussichtlich in zwei bis sechs Wochen zur Nutzung wieder frei geben können, nachdem wir es im November 2013 aufgrund Einsturzgefahr sperren mussten. Ein Projekt, das mit geschätzten Kosten von 1,4 Mio begann und bei 2,4 Mio € enden wird. Ein Projekt, das nahezu 30 breite DIN A4 Ordner Papier verschlang, unzählige Beratungen in den Gremien bedurfte und uns als Stadt aber nur runde 250 T € kostete. Der Rest der Finanzierung konnten wir ebenfalls über Förderprogramme stemmen. Genauso wie das Bahnhofsgebäudes, welches ebenfalls in den kommenden Wochen fertiggestellt wird, eine ähnliche Anzahl von Papieraufwand verursachte, umfangreich von der EU gefördert wurde und mit 1,2 Mio € Kosten verursacht. Wir als Stadt tragen Kosten in Höhe von rund 140 T €.
Wir konnten mit wenig finanziellen Mitteln, doch sehr viel organisieren. Alle drei Projekte addiert kosteten 4,3 Mio €, und wir zahlten runde 430T. Das sind gerade mal 10 Prozent. Daher bin ich insgesamt sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Auch wenn nicht alles was geplant war umgesetzt werden konnte.
Ich möchte mich bei allen Akteuren recht herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken. Viele haben mit angepackt, um unsere Stadt voranzubringen. Ein besonderer Dank geht an meine Verwaltung und die politischen Gremien für die überaus konstruktive Zusammenarbeit, denn solch eine Leistung fällt nicht vom Himmel! So darf es 2020 ruhig weitergehen.
Mit Blick auf unsere Stadt ist zu sagen, dass wir dem Saarlandpakt beitreten und so runde 240 T € Euro pro Jahr mehr für Investitionen erhalten. Außerdem übertragen wir in den kommenden Jahren rund 8,4 Mio € an Kassenkrediten an das Land und tilgen selbst die annähernd gleiche Summe in den kommenden 45 Jahren. Für die fundierten Schulden in Höhe von 20 Mio hoffen wir auf eine Bundeslösung. Dafür werde ich kommende Woche mit fast allen Bürgermeistern des Saarlandes wieder einmal in Berlin demonstrieren.
In 2020 wollen wir im Wesentlichen die beiden Großprojekte Bahnhof und Sporthalle abschließen, denn – auch wenn die Infrastruktur wieder nutzbar ist – so ist die Arbeit in der Verwaltung noch lange nicht beendet. Wir wollen den für 2019 bereits geplanten Grünschnittsammelplatz bauen. Aufgrund fehlender Fördermittel verzögert sich die Umsetzung. Die Errichtung wird in diesem Jahr hoffentlich erfolgen und kostet insgesamt 600 T €. Auch die energetische Sanierung der Grundschulinfrastruktur war bereits im vergangenen Jahr geplant, wird im 1. Halbjahr nun umgesetzt und soll in Höhe von rund 1,5 Mio € erfolgen. 1 Mio € werden wir wieder in die Kanäle investieren. Für den Brandschutz, Kindergärten, Schulen und Spielplätze sowie Umsetzung des Digitalpaktes planen wir insgesamt rund 600 T € und für die Friedhofsinfrastrukur runde 80 T €, und in Fürth wird für 0,5 Mio € eine Straßensanierung durchgeführt.
Wie es mit der Barrierefreiheit am Bahnhof durch die Deutsche Bahn weitergeht, ist mittlerweile allen bekannt. Eigentlich sollte die Maßnahme bereits 2018, dann 2020 – also in diesem Jahr - umgesetzt sein. Nunmehr soll es Sommer 2023 werden.
Als Nachhaltigkeitskommune gehen wir weitere Schritte. Ich hoffe, dass wir zeitnah FairTrade Stadt werden können. Viele Hürden wurden genommen. Wenige fehlen noch in der Gastronomie. Außerdem beraten wir derzeit drei größere PV- Freiflächen Anlagen, dabei ein Pilotprojekt mit senkrecht stehenden Modulen in Fürth auf einer Fläche von 17 ha, auf der auch weiterhin Landwirtschaft betrieben werden kann.
In den Grundschulen planen wir sogenannte Klimaschutzkonferenzen durchzuführen, und ich hoffe, dass wir in diesem Jahr eine Firma finden, die die bereits ausgeschriebenen E-Bike Ladestationen am Bahnhof und Altem Rathaus auch bauen. Das Geld hierfür steht bereit.
Auch beraten wir weitere Ideen in der Stadtentwicklung. Wie geht es zum Beispiel weiter mit dem Gelände der SGGT und der Gießerei Werle. Und wie entwickelt sich die Situation der Marienhausklinik? Wird in Neunkirchen ein neues Krankenhaus gebaut? Gleich neben GLOBUS, der entstehen wird. Oder kommt etwa eine Nordsaarland-Klinik? Welche sicherlich Auswirkungen auch auf unseren Standort Ottweiler hat.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, etwas mehr als sieben Jahre bin ich in der Verantwortung. Bei all den Herausforderungen sehe ich dennoch zuversichtlich in die Zukunft und auf weitere 10 Jahre. Den von mir eingeschlagenen Weg werde ich weiter verfolgen und ich bin unverändert bereit, mit ihnen allen und insbesondere mit den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen, Freundschaften zu schließen und unsere Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln.
Gemeinsam für Ottweiler, so habe ich mich um dieses Amt beworben. Gemeinsam für Ottweiler – so möchte ich wie immer meine Rede beenden.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, abschließend danke ich all denen, die sich bereits aktiv an der Gestaltung unserer Stadt beteiligen, für Ihre Arbeit, für Ihr bürgerschaftliches Engagement, für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, den vielen helfenden Händen in karitativen und kirchlichen Organisationen, in Vereinen und Verbänden, in Rettungs- und Hilfsorganisationen oder in der Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt. Dank sagen möchte ich an dieser Stelle auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Ottweiler. Alle waren stets engagiert, für unsere Bürgerinnen und Bürger das Beste zu tun. Bedanken darf ich mich bei unseren Sponsoren dieser Stadt, die viele kulturelle Ereignisse erst möglich machen. Insbesondere am heutigen Abend bei der Reservistenkameradschaft Ottweiler für die Suppe (vegetarisch), der Veranstaltungstechnik Heino Beck sowie der Karlsberg Brauerei – insbesondere bei unserem Freund Bernd Fuchs – der immer ein offenes Ohr für die Vereine und die Stadt hat und mit dem ich auch immer wieder gerne ein Bier trinke. Danke Bernd! Besonders danke ich unserem Mitveranstalter, dem Heimat- und Verkehrsverein (Brigitte Meister) für die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der heutigen Veranstaltung. Der Getränkeerlös kommt diesem Verein und den Handballern des TVO zu Gute! Auch möchte ich mich bedanken bei unserer musikalischen Begleitung, der Kombo der städtischen Musikschule „Jazz for Fun“ unter der Leitung von Herrn Gerd Schäfer. Selbstverständlich geht auch ein Dank an die Freiwillige Feuerwehr und das DRK, die wieder einmal für unsere Sicherheit an diesem Abend sorgen. Auf unsere Stadt Ottweiler. Zum Wohl!

Ralf Hoffmann, Öffentlichkeitsarbeit Stadt Ottweiler - 26.01.2020


  

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