Presseberichte 2017

An alle Fürther Bürger/innen, Ortsvereine und Organisationen !

Wir sind gerne bereit kostenlos und unverbindlich einen Pressebericht über ihre Veranstaltungen, Treffen oder Aktivitäten in unserem Ort zu veröffentlichen. Bitte machen Sie regen Gebrauch von unserem Angebot. Wir würden uns sehr freuen. Nehmen Sie persönlich Kontakt mit uns auf oder senden Sie uns eine E-Mail mit Text-, Bild- oder PDF-Anhang. Sollten Sie Interesse an veröffentlichten Bildern in ihrer Originalgröße haben, dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit Ihren Wünschen.
Bitte machen Sie regen Gebrauch von unseren Angeboten. Wir würden uns sehr freuen.

Saarbrücker Zeitung - Lokalausgabe Neunkirchen
Auf den offiziellen Seiten der Saarbrücker Zeitung können Sie sich über weitere regionale Nachrichten rund um Fürth informieren.

Wochenspiegel
Südwestkurier

Hier können Sie die gewünschte regionale Ausgabe des Wochenblattes inkl. Ausgabedatum auswählen und als ePaper anschauen.

Saarländische Ehrenamtsnadel für Ehren-Ortsvorsteher Heinrich Schmidt
Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr – Und das schon seit 110 Jahren!
Wer rettet ein Handwerker-Imperium?
Chronik wirft historischen Blick zurück aufs Ostertal
In der Straße „Zur Ring“ geht es voran
Heimat- und Kulturverein - Mitgliederversammlung 2017
Der Heimat- und Kulturverein bittet um rege Teilnahme - Einladung zur Mitgliederversammlung
Schul-Standort bleibt vorerst erhalten
Wie aus der Walnuss hochwertiges Öl wird
Am 23. Mai feierten die Eheleute Hilde und Gerhard Jochum ihre Diamant Hochzeit
Neuer stellvertretender Ortsvorsteher in Fürth
Ölmühle Wern zeigt historische Mühlen am Deutschen Mühlentag am Pfingstsonntag, dem 05.06.2017
Ist unser Dorf noch zu retten?
Verkehrsschau kommt nach Fürth
Familienbuch Fürth kommt zum Abschluss - Wichtige Informationen
Ministerpräsidentin besucht Alten Turm
Evangelisch-Lutherische St. Markus-Gemeinde hat einen neuen Pfarrer
1. Saure-Gurken-Zeiten-Fes
t - am 04.02.2017
Stadt investiert bis 2020 in drei Projekte - Arbeiten mit Gesamtinvestitionsvolumen von einer halben Million Euro
Jugendfeuerwehr sagt DANKE - Neuer Baum-Rekord bei Tannenbaum-Aktion
Feuerwehr braucht dringend Verstärkung - Der Löschbezirk Fürth ist mit 20 Aktiven personell unterbesetzt
Auf ein Neues – Neujahrsempfang der Stadt Ottweiler

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Saarländische Ehrenamtsnadel für
Ehren-Ortsvorsteher Heinrich Schmidt

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in seiner Ortsgemeinde Ottweiler-Fürth zeichnete der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Jürgen Lennartz, im Rahmen einer Feierstunde in der Saarbrücker Staatskanzlei Ehrenortsvorsteher Heinrich Schmidt mit der Saarländischen Ehrenamtsnadel aus. Weitere neun Persönlichkeiten aus dem Saarland erhielten ebenfalls die hohe Auszeichnung.


Staatssekretär Jürgen Lennartz und Heinrich Schmidt

In seiner Ansprache würdigte Staats- sekretär Jürgen Lennartz die ehrenamt- lichen Verdienste der Ausgezeichneten. Das Ehrenamt ist im Saarland ein un- verzichtbarer Pfeiler des Gemeinwesens. Ehrenamtliches Engagement ist von ent- scheidender Bedeutung für den Zu- sammenhalt unserer Gesellschaft und für die Vermittlung von Werten wie Solidarität und Mitmenschlichkeit betonte der Staats- sekretär in seiner Ansprache. Hier hat sich Heinrich Schmidt in besonderer Weise hervorgetan.

Schmidt war ab 1971 Mitglied im ehe- maligen Fürther Gemeinderat, ab 1974 Mitglied im Ortsrat bis 2007, davon über 30 Jahre Ortsvorsteher. Er wurde 2004 zum Ehrenortsvorsteher ernannt. Aber auch ein gutes und intaktes Dorfgemeinschafts- leben lag Schmidt am Herzen.
 

So hat er 1980 den Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen, der bis heute noch durchgeführt wird. Er war Geschäftsführer der Interessengemeinschaft 650 Jahrfeier Fürth, verantwortlicher Gründer der Interessengemeinschaft zur Erhaltung des Alten Turmes im Jahr 1987 dem heutigen Heimat-und Kulturverein Fürth, dessen 2. Vorsitzender er seit Vereinsgründung ist. Aber auch sein Einsatz für die Erhaltung der Alten Brücke muss hier erwähnt werden. Schmidt gründete 1985 den Vereinsring Fürth dessen 1. Vorsitzender er lang war und gründete 1998 den Jugendclub, um nur einige der vielen ehrenamtlichen Aktivitäten zu nennen.

Die Saarländische Ehrenamtsnadel, die 2008 von der saarländischen Landes- regierung gestiftet wurde, ist eine be- sondere Auszeichnung der Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Art und Weise und unter Zurückstellung eigener Interessen ehrenamtlich für das Gemeinwohl ihrer Mitmenschen einsetzen.

Landrat Söhren Meng, Bürgermeister Holger Schäfer und Ortsvorsteher Otfried Ratunde nahmen an der Feierstunde in der Staatskanzlei teil. Sie gratulierten alle Heinrich Schmidt zu der besonderen Auszeichnung und sagten ihm Dank für sein langjähriges großes Engagement zum Wohle der Fürther Dorfgemeinschaft.

v.l. Ortsvorsteher Otfried Ratunde;
Landrat Söhren Meng;
Heinrich Schmidt;
Bürgermeister Holger Schäfer;
Staatssekretär Jürgen Lennartz

Heimat- und Kulturverein  - 13.09.2017


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Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr – Und das schon seit 110 Jahren!

Am Samstag, den 02.09. und Sonntag,
den 03.09.2017,
feiert die freiwillige Feuerwehr in Fürth Ihr
110-jähriges Bestehen.

1907 schlossen sich erstmals Bauern und Bewohner des Ottweiler Ortsteil Fürth zusammen, um die Fürther Einwohner vor Bränden zu schützen. Dieses Jubiläum feiert die Feuerwehr Fürth am ersten Septemberwochenende mit einem bunten Programm für Jung und Alt.
Von Hubschrauberrundflügen über eine Schauübung der Jugendfeuerwehr bis zur Fahrzeugausstellung wird Ihnen ein spannendes Programm geboten.

Zum 110-jährigen Bestehen bietet die Feuerwehr Fürth Ihren Gästen ganz besondere Highlights! Hubschrauberrundflüge - Die Heimat einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben! An beiden Festtagen besteht die Möglichkeit eines 10-minütigen Rundflugs über Fürth und Umgebung. Durchgeführt von dem Zweibrücker Unternehmen Heliexpress begeben sich die Gäste des Feuerwehrfestes in die Obhut von Topprofis, damit Sie Ihren Rundflug in vollem Umfang genießen können. Doch damit nicht genug! Gewinnen Sie in der diesjährigen Jubiläumsverlosung einen Hubschrauber- rundflug für zwei Personen, einen Gutschein für ein 3 Gänge Menü im Landgasthaus Werns Mühle in Fürth oder einen Gutschein der Total-Station Jakob im Wert von 40 Euro.

Am Samstag startet das Feuerwehrfest traditionell mit einem zünftigen Mittagstisch. Wie in jedem Jahr, lädt die Feuerwehr mit einer deftigen Gulaschsuppe zum Auftakt der Festtage ein. Die Helicopterrundflüge starten ab 14.00 Uhr. Darüber hinaus stehen die Einsatzfahrzeuge des Löschbezirks zur Betrachtung und Vorführung bereit. In lockerer Atmosphäre können sich Interessierte bei den Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks Fürth über Fahrzeuge, die vielfältigen Einsätze als auch die Ausbildung bei der Feuerwehr informieren. Denn auch die freiwillige Feuerwehr Fürth freut sich über jeden Neuzugang in ihren Reihen! Natürlich ist auch in den Nachmittagstunden mit Kaffee und Kuchen bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Am Abend feiert der Löschbezirk in ausgelassener Stimmung mit seinen Gästen. Genießen Sie in der Feuerwehrbar erfrischende Cocktails oder ein kühles Bier. Für gute Unterhaltung und das Wohlergehen der Gäste ist bestens gesorgt.
Auch sonntags wird Ihnen bei der freiwilligen Feuerwehr Fürth ein abwechslungsreiches Programm geboten. Ab 11.00 Uhr startet der Hubschrauber erneut zu den Rundflügen. Mit einem selbst zubereiteten Spießbraten und weiteren leckeren Speisen beköstigt die freiwillige Feuerwehr Fürth ihre Gäste ab 12.00 Uhr. Auch die Jugendfeuerwehr des Löschbezirks präsentiert sich mit einer Schauübung von Ihrer besten Seite. Selbstverständlich besteht auch sonntags die Möglichkeit sich bei den Mitgliedern der Feuerwehr über die Fahrzeuge und das ehrenamtliche Engagement zu informieren. Für den Gaumenschmaus am Nachmittag ist mit Kaffee und Kuchen bestens gesorgt. Natürlich wird bei der Feuerwehr auch an die Kleinsten der Familie gedacht. Mit spannenden Spielen ist für ein buntes Kinderprogramm gesorgt. Genießen Sie schöne Stunden in angenehmer Atmosphäre bei der Freiwilligen Feuerwehr!

Besuchen Sie die freiwillige Feuerwehr Fürth und feiern Sie mit den Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks das 110-jährige Jubiläum!

Julian Koob - 14.08.2017


 

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Wer rettet ein Handwerker-Imperium?

In Ottweiler hat Bernd Philippi historische Werkstätten gesammelt. Wie macht man daraus das erste saarländische Handwerker-Museum?

VON CATHRIN ELSS-SERINGHAUS

Ottweiler Es gibt einen Satz, der ihn immer wieder schwach macht. "Horscht, du kannscht alles hann!", sagte vor etwa sieben Jahren die Witwe des Malermeisters Hopf aus Ottweiler zu Horst Philippi (79). Zuvor hatte bereits eine Schuhmacher-Familie aus der Nähe von Kusel bei ihm angeklopft und danach kamen die Nachkommen von Bodenbeläge Roth und dann auch noch vom Tabakwarenhandel Hess zu ihm, dem Ottweiler Nachbarn.


"Diese Sammlung ist von Landesinteresse.
Wir müssen das Wissen über die Exponlate sichern."
Rainer Raber, Präsident des Saarländischen Museumsverbandes

Foto: Oliver Dietze

Horst Phlippi aus Ottweiler hat eine große Sammlung an Gegenständen aus alten Handwerksbetrieben

Es hat sich rumgesprochen, dass Philippis auf zwei Grundstücke verteilte Gebäude eine ähnlich unerschöpfliche Auf- nahmekapazität haben wie sein übergroßes Sammlerherz. In der Bahnhofstraße 27 und 31 liegt Philippis Elternhaus, das er bewohnt, dahinter die alten Zimmerei- und Holzhandel-Werkstätten der Familie, nebenan erstand er Lagerhallen für den längst geschlossenen Antiquitätenmarkt eines seiner beiden Söhne. Hier hat Philippi dann sein Imperium errichtet, denn anders lässt sich kaum beschreiben, was unter dem Namen „Handwerkerhof' existiert, eine wilde, schräge, imponierende Mischung aus Technikmuseum, Kunsthandwerk-Galerie und Heimatstube. Philippi, selbst gelernter Schreiner, war bis zu seiner Pensionierung Justizvollzugsbeamter, dann ehrenamtlicher Ausbilder in Entwicklungsländem und Weltreisender, immer aber blieb er eins: ein unermüdlicher Tüftler und Intarsien-Künstler, besessen vom Basteln, Reparieren, Recyclen. Deshalb stapeln und türmen sich bei Philippi nicht nur einzelne Flohmarkt-Stücke, sondern komplette Betriebsinventare von Auflösungen. Sie füllen mehrere Geschosse in seinen Hallen und Geräteschuppen. Keine Maschine war diesem Mann zu sperrig, kein Fabrikhallen-Inhalt zu kleinteilig, kein Werkzeug zu kaputt, dass er all dies nicht in Obhut genommen hätte: Rollen mit Linoleum, Furniersägen und Hobelmaschinen, Rechenmaschinen, Schlitzchrauben in Originalkästchen.
Dazu gestellt hat Philippi auch noch eine Menge eigener über Jahrzehnte gefertigter Möbel sowie Reisesouvenirs. So mischen sich historisch aussagekräftige Stücke mit banalem Trödel, museal Erhaltenswertes mit nostalgischem Kitsch. In Ottweiler lagert ein unsystematisch gewuchertes Depot, in dem sich Technik- und Heimathistorie auf das Schönste verzahnen - so lange die Fundstücke erklärt werden. Doch wie lange wird dies noch möglich sein? „Wenn ich tot bin, kommt der Schrotthändler, prophezeit Philippi. Weil er bei seinen Söhnen kein Erhaltungsinteresse erkennt, sorgt er sich um seine Sammlung. Und ist damit nicht allein.
Der Saarländische Museumsverband hat den Ottweiler „Handwerkerhof' als akuten und vordringlichen Problemfall auf seine „rote Liste der gefährdeten Sammlungen aufgenommen. Museumsverbands-Präsident Rainer Raber sagt: „Diese Sammlung ist von Landesinteresse. Wir müssen das Wissen über die Exponate sichern." Raber nahm Gespräche mit dem Landkreis Neunkirchen und der Handwerkskammer auf, er arbeitet an einer Stiftungslösung. Philippi sei bereit, nicht nur die Exponate einzubringen, sondern auch die Gebäude, so Raber. Nicht abschätzen könne er, inwieweit dies bereits mit den Erben geklärt sei, vordringlich müsse jetzt Rechtssicherheit hergestellt werden. Vom Neunkircher Landrat Sören Meng (SPD) fühlt Raber sich unterstützt. In einem Brief bekennt Meng sich zum Erhalt der Sammlung und bietet an, an einem „tragfähigen Konzept" mitzuarbeiten. Positive Signale kommen auch von Handwerkskammerpräsident Bemd Wegner (CDU). „Wir haben ein hohes Interesse daran, dass historische Produktionsweisen erhalten bleiben", sagt Wegner auf SZ-Nachfrage. Er befürwortet eine finanzielle Beteiligung der Stiftung Saarländisches Handwerk sowie der Metallbauer- und Schreinerinnung. Allerdings hält er eine attraktive Präsentationsform und eine Professionalisierung für wichtig „Wir sollten über die Konzentration aller historischen handwerklichen Sammlungen in Ottweiler nachdenken.
Tatsächlich scheint die Stadt dafür wie gemacht. Es gibt hier bereits ein Bäckereimuseum, eine original erhaltene Alte Apotheke von 1911 und das Schulmuseum. Dieses reiche, bislang ungeordnete Puzzle ergibt noch kein Bild. Letzteres könnte mal ein anderes — dörfliches und mittelständisches — Saarland zeigen, jenseits von Kohle und Stahl. Wobei das packendste Museum, das Philippi bieten könnte, bisher noch keiner auf dem Schirm hat, auch er selbst nicht. Es sind die baufällig wirkenden Holzscheunen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts hinter seinem Wohnhaus, mit Steinfußböden und schrägem Dach. In diesen Schreiner-Werkstätten arbeitet Philippi selbst. Sein Urgroßvater und danach sein Vater haben sie ihm genau so überlassen: mit ihren Sägen, den alten Bohrmaschinen, gebrauchten Lappen und historischen Bierflaschen. Diese frappierend authentische, mit Holzstaub überzogene Dornröschen-Arbeitswelt wartet auf ihre Erweckung.

Es gibt Führungen: Infos bei Horst Philippi unter Tel (0 68 24) 3879 www.handwerkerhof-otw.de

Saarbrücker Zeitung, Heimat B3 - 12./13.08.2017


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Chronik wirft historischen Blick zurück aufs Ostertal

Saarbrücker Zeitung - 26.07.2017


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In der Straße „Zur Ring“ geht es voran


"Das finanzielle Volumen für die Maßnahme beträgt 880 T EUR. Dieses teilt sich auf in 550 T EUR für den Kanalbau und 330 T EUR für den Straßenbau“, erklärt Gerhard Schmidt, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umwelt.Immer wieder auf Baustellentour - Bürgermeister Holger Schäfer gemeinsam mit, Gerhard Schmidt, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Umwelt (v. l.)

In Fürth geht es mit einem um- fangreichen Tiefbauprojekt zügig voran. Die Rede ist von der Straße „Zur Ring“. Dort werden der Unter- grund und der Straßenzug ins- gesamt völlig neu aufgebaut.

Bürgermeister Holger Schäfer: „Der Zeitplan sieht vor, dass die Maßnahme am Ende Jahres abgeschlossen ist.“
Im Zug des Ausbaus werden Ver- und Entsorgungssysteme er- neuert (Wasser, Abwasser, Gas und Telekommunikation) und da- mit auf den neuesten tech- nischen Stand gebracht.

 

Bericht und Bilder: Ralf Hoffmann - 21.07.2017


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Heimat- und Kulturverein - Mitgliederversammlung 2017

Der Vorstand des Heimat- und Kulturverein Fürth hatte seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2017 ins Schützenhaus des TELL eingeladen. Der Vorsitzende Willi Wern begrüßte alle Anwesende und freute sich über die zahlreiche Anwesenheit der Vereinsmitglieder.

Bericht des 1. Vorsitzenden:
1. Erstellung des jährlichen Bilder Kalenders
In seinem Jahresbericht ging Willi Wern auf die Erstellung des Fürther Fotokalender für 2017 ein. Die Kalender konnten wieder zum Preis von 5.-- Euro verkauft werden.
Willi Wern dankte besonders Gundi Sorg und Bernd Jochum, die beide die Gestaltung des Kalenders ausführten. Im kommenden Jahr wird wieder ein Kalender erstellt werden.
2. Turmfest 2017
Beim Turmfest gab es eine neue Dauerausstellung über die Sanierung des Turmes. Alle Aktivitäten des Vereins zur Erhaltung des Alten Turmes sind in dieser  Dauerausstellung im Erdgeschoß des Turmes enthalten.
Im Obergeschoß wurde eine Bilderausstellung über den Umbau des Glockenstuhles mit Einbau zweier zusätzlicher Glocken und dem Einbau der Treppe zum Glockenstuhl gezeigt.
3. Tag des „ offenen Denkmals 2017“
Beim Landestag des „Offenen Denkmals“ wurde unser Turm zur Teilnahme vom Landesdenkmalsamt ausgewählt. Dies ist eine besondere Anerkennung. Es kamen viele Besucher vorwiegend von auswärts.
4. Fürth im Internet
Unter der Anschrift =  www. fuerth-saar.de  ist Fürth im Internet seit 2003 vertreten. Bernd Jochum führte aus, dass unsere Internetseite seit Bestehen regelmäßig aufgerufen wird. Willi Wern bedankte sich besonders bei Bernd Jochum, der die Internet-Seite von Fürth im Auftrag des Vereins gestaltet und betreut.
Hier sei besonders zu erwähnen, dass alle Fürther Gewerbetreibende kostenlos im Fürther Branchenbuch aufgelistet sind. Aber auch alle Fürther Vereine sind in einem Vereinsregister auf unserer Internetseite aufgenommen.
5. Das Familienbuch
Horst Jacob berichtete ausführlich über den Stand des Buches. Die Aufnahme der Fam.- Datensätze sind abgeschlossen. Jetzt sollen noch einige Bilder eingebaut werden, wobei auch hier streng auf den Datenschutz geachtet wird.
6. Kassenbericht
Der Kassenwart Thomas Gummel gab den Kassenbericht ab. Der Kassenprüfer Bernd Kerkhoff  bescheinigte ihm eine vorbildliche Kassenführung. Er beantragte die Entlastung des Vorstandes, die unter dem Versammlungsleiter Toni Böffel  dann einstimmig erteilt wurde.
7. Neuwahl des Vorstandes
Die Neuwahl des Vorstandes erfolgte unter dem Versammlungsleiter Toni Böffel. Die Neuwahl verlief ohne Probleme, da die bisherigen Vorstandsmitglieder sich für eine Wiederwahl zur Verfügung stellten. Jeweils einstimmig wurden gewählt.

1. Vorsitzender    Willi Wern
2. Vorsitzender    Heinrich Schmidt
Kassenwart         Thomas Gummel
Schriftführer         Stefan Schmidt
Beisitzer und zugleich Arbeitsgruppenleiter:
Horst Jacob,        AG Familienkunde
Bernd Jochum,   AG Internet-Beauftragter
Peter Franzen,    AG Landeskunde
Gundi Sorg,         AG Kunst und Kultur
Herbert Kremp,  AG Archivierung

Zu Kassenprüfer wurden gewählt: Otfried Ratunde und Alex Pickard

Verschiedenes: Zum Schluss der Versammlung bedankte sich der Vorsitzende bei den Vorstandsmitgliedern für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit aber auch bei den Vereinsmitgliedern für die Treue zum Verein.

aufgestellt: Schmidt - 12.07.2017


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Der Heimat- und Kulturverein bittet um rege Teilnahme

Heinrich Schmidt- 17.06.2017


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Schul-Standort bleibt vorerst erhalten
Der Ottweiler Stadtrat befasste sich mit der Zukunft der Grundschule Fürth. Die zuständige Amtsleiterin informierte.

Die derzeitige Situation, vor allem aber die Zukunft des Grundschulstandortes Fürth, war am Donnerstagabend in der Sitzung des Ottweiler Stadtrates ein zentrales Thema. Der Punkt war vom nicht öffentlichen in den öffentlichen Teil der Sitzung vorgezogen worden, so dass viele betroffene Eltern die Möglichkeit hatten, der Diskussion beizuwohnen und sich in der Einwohnerfragestunde aktiv zu beteiligen. Der erste Beigeordnete Hans-Peter Jochum, der die Sitzung im Schlosstheater für den erkrankten Bürgermeister Holger Schäfer leitete, informierte über den Sachstand.
Demnach hat die Stadt Ottweiler als Schulträger zum wiederholten Mal eine Ausnahmegenehmigung beantragt, die Dependance Fürth der Grundschule Lehbesch mit drei Klassen weiterzuführen. Die wurde aber versagt, weil aus Fürth und Lautenbach für das neue Schuljahr lediglich elf Kinder angemeldet wurden. Zu wenig, und deshalb ist davon auszugehen, dass es in Fürth keine Einschulungsklasse geben wird.
"Stand heute stehen die Chancen aber gut, dass die Dependance Fürth im kommenden Schuljahr mit zwei Klassen beibehalten werden kann", wartete die zuständige Amtsleiterin Heike Völzing mit einer aktuellen Information auf. Sowohl SPD-Sprecherin Nicole Cayrol wie auch CDU-Fraktionschef Christian Batz sprachen sich in der anschließenden Diskussion für den Erhalt des Schulstandortes Fürth aus. Cayrol machte aber deutlich, dass eine weitere Ausnahmegenehmigung keine Garantie für den Fortbestand des Schulstandortes Fürth ist. "Es wurde in der Vergangenheit immer wieder versäumt, die Voraussetzungen hierfür zu schaffen", reklamierte sie frühere Defizite.

Nach Ansicht ihres CDU-Kollegen ist es zur Sicherstellung einer wohnortnahen Be- schulung "extrem wichtig, den Standort Fürth auch über das nächste Schuljahr hinaus zu sichern".
Grünen-Stadtrat Henning Burger sieht eine Ursache für die unzureichenden Schüler- zahlen darin, dass verschiedene Eltern ihre Kinder nicht in Fürth, sondern lieber in Schulen in anderen Gemeinden anmel- den. "Wir können uns aber auf Dauer nicht erlauben, dieses Vabanquespiel jedes Jahr mitzumachen", mahnte er.


Die Grundschule Fürth ist eine Dependance der Grundschule Ottweiler-Lehbesch.

Eng mit dieser Thematik verknüpft ist der Schulentwicklungsplan der Stadt Ottweiler bis 2022, der nach Ansicht von Iris Calmani (CDU) "eine wichtige Grundlage für das Schulwesen in der Stadt Ottweiler" darstellt. Nach Meinung von SPD-Sprecherin Cayrol ist er nicht mehr als eine Beratungsgrundlage, weil die Grundausrichtung fehlt", und aus Sicht von Grünen-Stadtrat Burger bleiben in dem Schulentwicklungsplan "zu viele Fragen offen". Die Agenda wurde schließlich mehrheitlich angenommen.
Konsens herrschte danach im Rat bei denn Zustimmungen zur Teilnahme der Stadt Ottweiler an der Fairtrade-Kampagne, zu einer Satzungsänderung für die Kindertageseinrichtungen der Stadt, zu einigen über- und außerplanmäßigen Ausgaben, zu der Bebauungsplanänderung Schwalbenweg und zum W-Lan-Zugang an verschiedenen Punkten in der Stadt.

Bericht: Heinz Bier, Foto: Heinrich Schmidt, SZ - 10.10.2017


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Wie aus der Walnuss hochwertiges Öl wird
Zum Deutschen Mühlentag konnten die Besucher in Werns Mühle in Fürth hinter die Kulissen schauen

Wandern auf dem Mühlenweg, hinterher ein Weißbier im schattigen Biergarten und sich anschließend noch informieren lassen über die Arbeit einer Ölmühle. All dies konnte man an Pfingstmontag in Fürth miteinander vereinbaren. Möglich war es wegen des Deutschen Mühlentages, an dem sich die historische Ölmühle Wern und das Restaurant Werns Mühle schon zum vierten Mal beiteiligten.
"Wir wollen zeigen, wie eine historische Ölmühle aussieht und demonstrieren, dass eine solche Anlage durdchaus noch funktionstüchtig sein kann", erklärte Willi Wern eine Absicht des Mühlentages. "Wir sind seit 200 Jahren hier am Standort und es wurde seither alles bewahrt", betonte der Besitzer und er sagte weiter: "Eine historische Mühle in ihrer vollständigkeit ist äußerst selten."

Wern machte aber auch klar, dass es nur durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer aus dem Ort möglich sei, die Anlage auf  einem technisch guten Stand zu halten. Das ist auch notwendig, denn noch immer wird in der historischen Ölmühle produziert.
Vornehmlich Walnussöl und Leinöl, die zum einen in der Restaurantküche der Familie Keller Anwen- dung finden, andererseits auch im Mühlenlädchen gekauft werden können. Dort erhält man unter anderem auch das Walnussmehl als "Restprodukt" oder Brot, das mit Walnussmehl gebacken wurde. "Die Ölmühle ist somit auch ein erweiterter arm der benachbarten Gastronomie", verwies Wern auf die Kooperation zwischen historischer Ölmühle und modernem Restaurant. Für den Mühlenbesitzer ist es wichtig, dass zur Her- stellung der Öle ausschließlich regionale Produkte verwendet werden. Hierzu gibt es auf dem Gelände eines benachbarten Landwirtwchaftsbetriebes eigens ein Leinfeld und die Walnüsse wachsen auf Bäumen in den umliegenden Orte.


Willi Wern (links) führte am Mühlentag in Werns Mühle die Besucher durch die historische Anlage. Die Nachfrage nach seinen Informationen war groß.
 weitere Informationen zur Ölmühle Wern

"Wegen der regionalen Produkte und der regionalen Vermarktung ist es uns auch wichtig, an einem solchen Tag die leute aus der Region hierhin zu holen", nannte Wern ein weiteres Anliegen des Mühlentages. Natürlich durften die Besucher aufh die Mühlenanlagen besichtigen, wo sie von Wolfgang Jochum und Herbert Kremp in deren Arbeit eingewiesen wurden. Im "Wuzzestall" von Werns Mühle erklärte Toni Böffel eine Ausstellung über die Fürther Mühlen. "Diese drei sind für uns absolute Glückfälle", gab es von Willi Wern ein großes Kompliment für seine Mitstreiter nicht nur am Mühlentag. Zu der Veranstltung, an der sich an Pfingstmonag bundesweit über 1100 Müjlen beteiligt hatten, gehörte auch die Vefkostung der Mühlenprodukte, sowie die Dokumentation "Mühlen in Kinderhand" über zwei Schulprojekte mit der Grundschule Fürth und der Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen.

Bericht: Heinz Bier, Foto: Andreas Engel, SZ - 07.06.2017


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Diamant Hochzeit

Ottweiler Zeitung - 03.06.2017


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Neuer stellvertretender Ortsvorsteher in Fürth

In der letzten Ortsratssitzung wurde das Ortsratsmitglied Uwe Trautmann einstimmig zum neuen stell- vertretenden Ortsvorsteher gewählt.
Die Neuwahl war erforderlich, weil der bisherige stellvertrende Ortsvorsteher, Axel Haßdenteufel, sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.

Heinrich Schmidt - 31.05.2017


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Pressebericht SZ - 03.06.2017

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
als Ortvorsteher von unserem schönen Fürth, der Perle des Ostertals, mache ich mir große Sorgen über die Zukunft unseres Orts. Denn der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft geht Schritt für Schritt verloren. Unseren Vereinen fehlt der Nachwuchs, die Existenz der Vereine und der Kultur in unserem Dorf geraten in Gefahr.
Der Verlust unserer Dorfläden der Gaststätten, der Post, der Bahn, der Volksbank, der Apotheke und so weiter führten auch zum Verlust an Kommunikation und Gemeinsinn. Das Fürther Wir-Gefühl schwindet. Dabei hätten wir allen Grund, auf unser Dorf stolz zu sein. Wir haben eine große Anzahl von Dienstleistern und Geschäften
  in unserem Ort, diese zu nutzen und zu beauftragen sollte auch in Ihrem Interesse sein.
Eine große Gefahr für Fürth besteht darin, dass wir nicht genügend Kinder in unsere Schule bekommen, weil sich die Eltern
  für den Besuch anderer Grundschulen entscheiden. Die Folge davon ist, dass unsere Schule geschlossen wird und somit wieder ein Großteil unseres Dorflebens unwiderruflich verlorengeht.
Unsere Feuerwehr leidet schon seit einiger Zeit an aktivem Mitgliedermangel. Das bedeutet, wenn sich niemand mehr bereit erklärt, in die Freiwillige Feuerwehr einzutreten, werden Wehren zusammengelegt. Damit erhöht sich die Zeitspanne bis zum Eintreffen der Kräfte im Brandfall von jetzt ca. 5 min auf ca. 20 bis 25 Minuten. Dann kann schon alles zu spät sein. Aus diesem Grund geht mein Appell an alle jungen Männer und Frauen, helfen Sie mit, Leben und Eigentum zu retten. Es ist auch in Ihrem Interesse. Melden Sie sich bei mir oder direkt bei der Feuerwehr, wir brauchen Sie!
Die Vereine in unserem Dorf leiden fast alle an Überalterung. Auch hier ist Hilfe dringend notwendig. Der Gesangverein sucht dringend Mitglieder, und wer Lust hat kann auch
  bei einem Projektchor mitmachen oder zum Beispiel bei einem Weihnachtskonzert oder einen Liederabend. Die Proben sind bei den Frauen immer dienstags von 20 bis 21:30 Uhr, bei den Männern ist die Probe immer freitags von 20 bis 22 Uhr. Kommen Sie doch einfach mal vorbei! Ich bin mir sicher, dass Sie  herzlich empfangen werden und mit Sicherheit eine Menge Spaß haben. Also, bis demnächst beim Gesangverein am hinteren Gebäude des Schulhofs.
Wer Interesse an der Ahnenforschung findet oder an der Gestaltung des Fürther Kalenders mitwirken will, sich für die Erhaltung des Fürther Turms oder der Ölmühle Wern einsetzen will, der ist beim Heimat und Kulturverein genau richtig.
Für Sportschützen hat der Schützenverein Tell Fürth ein schönes Schützenhaus anzubieten, das nicht nur zum Schießen bestens gebnutzt wird,
  sondern auch für schöne Feten bestens geeignet ist. Auch hier sind Neuzugänge herzlich willkommen!
Zusammen mit dem Sportverein findet auch jedes Jahr eine Fastnachtsveranstaltung im Schützenhaus statt. Auch hier sind Büttenredner Tänzer oder auch andere Akteure herzlich willkommen!
Der Obst und Gartenbauverein braucht dringend junge Macher,
  die den eingeschlafenen  Verein wieder zum Leben erwecken. Das schöne Gelände auf der Hard wartet auf Familien und interessierte Bürger, um aus dem Winterschlaf geweckt zu werden.
Auch wer sich als Bienenzüchter versuchen will, erhält beim Bienenzuchtverein wichtige Hinweise und Hilfen. Der erfahrene Bienenzüchter Gerhard Jochum ist gerne bereit zum Gelingen des Projektes beizutragen.
Die Angelsportler haben bei uns gleich zwei Vereine zur Auswahl. Neue Mitglieder sind auch in diesen Vereinen willkommen. Durch die großzügigen Weiheranlagen und die gute Zusammenhalt ergeben sich Freundschaften und viele gemeinsame Projekte.
Unser TuS Fürth bietet nicht nur Fußballern eine Spielstätte. Auch die Kindergruppen von klein und groß werden von Frau Gayer bestens betreut. Ebenso ist die Ausübung von Hallensportarten, zum Beispiel Tischtennis oder Basketball, möglich. Auch Badminton kann in Fürth gespielt werden.
Also auf - mach mit!
Es gibt noch etliche Vereine und Organisationen, denen Sie sich anschließen können, zum Beispiel der VdK Ortsgruppe Fürth, dem Deutschen Roten Kreuz Fürth, der SPD, der CDU, den Berg- und Wanderfreunden, dem Gewerbeverein, dem Förderverein Freizeit Fürth und den Motorradfreunden Fürth.
Ich bin mir sicher, dass bei diesem breiten Vereinsangebot auch für Sie etwas dabei ist. Packen Sie es an, machen Sie mit und unterstützen Sie die Vereine und Organisationen! Wenn jeder nur ein wenig Verantwortung oder Bereitschaft aufbringt können, wir sagen „ Mensch, in Fürth ist was los“. Ich bin mir sicher,
  nur gemeinsam können wir unser Dorf und die Dorfgemeinschaft auf lange Sicht retten.

Otfried Ratunde, Ortsvorsteher von Fürth, der Perle des Ostertals - 29.05.2017


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SZ - Heinz Bier - 23.03.2017


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Heimat- und Kulturverein Fürth
Familienbuch Fürth kommt zum Abschluss - Wichtige Informationen

Der Heimat- und Kulturverein Fürth hat in dem Familienbuch I, das im Jahre 1995 veröffentlicht wurde, umfassende Familiendaten der in Fürth ansässigen Familien mitgeteilt. Es waren die Fürther Familiendaten seit Bestehen des Ortes bis zum Jahre 1939 als letztes berücksichtigtes Jahr bezüglich Heiratsdatum.  Diese begrenzte Erfassung bedeutete aber auch, dass Familien, deren Heirat nach 1939 war und danach in Fürth ansässig waren und sind, in dem Buch nicht mehr berücksichtigt waren.
Der Verein entschloss sich daraufhin, dieses sogenannte Familienbuch I um ein weiteres Buch zu ergänzen, das Familienbuch II, das die Fürther Familien mit persönlichen Daten bis zum Jahre 2008 darstellt.
Für die Erfassung der Familiendaten seit 1995 waren die Vorgaben des Datenschutzes unsere Leitlinie. Dafür wurden Formulare entwickelt, mit Hilfe derer die Daten einer Familie systematisch dokumentiert wurden. Die formale Zustimmung der Familienmitglieder zu den aufgeführten Daten, soweit datenrechtlich notwendig, erfolgte mit Unterschrift der Beteiligten.

Die Ermittlung der Familiendaten für das Familienbuch II dauert wegen des enormen Informationsbedarfes und des Datenumfangs nicht zuletzt auch wegen verschärfter Vorgaben des Datenschutzes jetzt schon über 20 Jahre.
Im Laufe dieser Zeit kann es bei einzelnen Familien bezüglich der gemeldeten Familiendaten zum Daten-Erfassungs-Zeitpunkt zu Veränderungen insbesondere im Heiratsstatus und damit verbunden im Zustimmungsverhalten führen. Das Zustimmungsverhalten von persönlichen Daten bei Kindern könnte wegen inzwischen erreichter Volljährigkeit ein anderes sein.
Wir haben versucht, solchen Veränderungen Rechnung zu tragen. Wir sind nicht sicher, ob uns alle, für diesen Zweck, notwendige Informationen der Auskunftsgeber erreicht haben.
Deswegen möchten wir auf diesem Wege und über die die Ottweiler Zeitung als offizielles Mitteilungsmedium,
  allen Mitbürgern, die Datenblätter an uns übermittelt  haben, mitteilen, dass eine Überprüfungsmöglichkeit ihrer uns mitgeteilten Familiendaten vor der Veröffentlichung möglich ist. Wenn Sie bezüglich Ihrer eventuell vor doch langer Zeit abgegebenen Daten unsicher sind oder es haben sich Daten geändert, die sie berücksichtigt haben möchten, wenden sie sich bitte an uns. Dazu können Sie telefonisch folgende Personen des Vorstands ansprechen:
- Willi Wern, 06858 / 8249, Heinrich Schmidt, 06858 / 1652
- Vorstand und Arbeitsgruppe Familienkunde, Heimat- und Kulturverein Fürth

nächste Sitzung der AG Familienkunde

HuK Fürth - 14.03.2017


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Ministerpräsidentin besucht Alten Turm

Bei Ihrem Besuch am 11. Februar in Fürth besichtigte die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Frau Annegret Kramp-Karrenbauer auch den Alten Turm in Fürth. Dort interessierte sie sich insbesondere für den neu gestalteten Glockenstuhl, der seit 2014 die Glocken der evangelischen Kirche aufgenommen hat. Dabei konnte sie sich durch die fachkundigen Erläuterungen von Herbert Kremp überzeugen, dass mit dem vom Heimat- und Kulturverein finanzierten, und von der Staatskanzlei finanziell unterstützten Treppenaufgang zum Glocken- stuhl eine in unserer Gegend wohl einmalige Anlage entstanden ist.
Danach stattete sie dem Seniorenheim des Saar- ländischen Schwesternverbands im Haus am Mühlen- weg einen Besuch ab. Man erläuterte ihr die für Fürth sehr wichtige Anlage, die neben der ortsnahen Altersversorgung mit in der Endstufe 72 Plätzen auch ein wichtiger Arbeitgeber in Fürth ist.

Außerdem konnte sie sich den Anfang der Bauarbeiten des auf dem Gelände geplanten Arztzentrums ansehen.
Der Besuch endete in der Werns Mühle. Theresia und Markus Keller, Gastronomen-Ehepaar der Werns Mühle, hatten einen kleinen Imbiss mit regionalen Produkten vorbereitet.
 Bei der nachhaltigen Gerichte-Auswahl waren auch Walnussöl und Walnussmehlprodukte dabei, deren Erzeugung aus der historischen Ölmühle kommt, die sich die Ministerpräsidentin zusammen mit Willi Wern kurz anschaute. Die Walnussölprodukte werden in Zusammenarbeit mit Wohngruppen des Saarländischen Schwesternverbands (Knacken und Aussortieren von Walnüssen) für die Produktion vorbearbeitet.
Familie Keller brachte gegenüber der Ministerpräsidentin zum Ausdruck, dass die im Rahmen der Tourismusförderung angebotenen Fördermittel bei der Durchführung ihres Projekts eine wichtige Rolle gespielt haben. Frau Kramp-Karrenbauer zeigte sich von der anerkennenden Einschätzung der Fördermittelpraxis durch Familie Keller und dem Gesamt- Projekt Werns Mühle mit der angestrebten Nachhaltigkeit seiner Produkte hoch erfreut. Insofern sprach sie von einem Vorzeigeprojekt auch für das gesamte Saarland.

Willi Wern - 09.03.2017


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Evangelisch-Lutherische St. Markus-Gemeinde hat einen neuen Pfarrer

Pfarrer Volkmar Schwarz wurde am 18. Dez. 2016 in Fürth in der Kirche eingeführt

Bilderserie von der Einführung

Heinrich Schmidt - 22.01.2017


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1. Saure-Gurken-Zeiten-Fest

Nix los? Feiertage schon lange her, Fastnacht noch eine Weile bis hin?

Wie wär es mit einem frisch gezapften

Und das für 1,00 Euro pro Glas (0,25l)!

Interesse?
Dann am 04. Februar 2017 ab ins Schützenhaus in Fürth zum1. Saure-Gurken-Zeiten Fest!

Selbstverständlich gibt es auch andere Getränke
und kleine Snacks!

Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Die TELL-Schützen

Mit Schützengruß - Der Vorstand

Kai Kremp - 26.01.2017


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Stadt investiert bis 2020 in drei Projekte
Arbeiten in Fürth mit Gesamt-Investitionsvolumen von einer halben Million Euro

Mit 480.000 Euro entfällt der dickste Brocken der städtischen Investitionen in Fürth auf den Ausbau der Straße ´Zur Ring´. Mit den Arbeiten wurde im Dezember begonnen, mit der Fertigstellung wird Ende 2017 gerechnet.
I
n seiner ersten Sitzung des Jahres befasste sich der Ortsrat Fürth am Montagabend unter anderem mit dem städtischen Investitionsprogramm bis 2020. Der Stadtteil Fürth ist darin im laufenden Jahr mit drei Einzelmaßnahmen und einem Investitionsvolumen von einer halben Million Euro berücksichtigt. Mit einem weiteren Teilbetrag von 480.000 Euro entfällt der dickste Brocken auf den Ausbau der Straße ´Zur Ring´. Mit den Arbeiten wurde im Dezember begonnen, mit der Fertigstellung wird Ende 2017 gerechnet. 2.000 Euro sind im Investitionsprogramm für Spielgeräte auf öffentlichen Kinderspielplätzen vorgesehen und für die Erneuerung der Spielgeräte im Außenbereich des Kindergartens sind 16.000 Euro eingestellt. weitere 2.000 Euro sieht das Investitionsprogramm für nötige Inventarbeschaffungen des Kindergartens vor.

Mit diesen Ansätzen für den Stadtteil kann der Ortsvorsteher leben. "Im Ergebnis ist festzustellen, dass sich die für 2017 in Fürth geplanten Investitionen auf 500.000 Euro belaufen," Folgerichtig stimmten beide Ortsratsfraktionen dem Zahlenwerk zu.

Die SPD-Fraktion allerdings unter dem Vorbehalt, dass ausstehende Maßnahmen wie zum Beispiel die Erneuerung der Fenster und Türen an der Friedhofshalle im Verlauf des Jahres mit verfügbaren Restmitteln finanziert oder als vordringliche Maßnahme in die Prioritätenliste für 2018 aufgenommen werden. Ortsvorsteher Ratunde bedauerte, dass dem Wunsch des Ortsrates zur Ausführung dieser Arbeiten weder im Investitionsprogramm noch in der Finanzierungsplanung Rechnung getragen wurde.

Auf Initiative der evangelischen Kirchengemeinde Dörrenbach/Fürth, zu der auch Lautenbach, Münchwies und Werschweiler gehören, hat sich der Ortsrat einstimmig für eine andere Gestaltung des Volkstrauertages ausgesprochen. Demnach wird künftig eine Gedenkfeier als gemeinsamer Gottesdienst wechselweise in einem der fünf Orte stattfinden.
Die Teilnahme an der Aktion Stadtradeln 2017 ist in Fürth nach Ansicht des Ortsrates wegen der Ansicht des Ortsrates wegen der ungenügenden Infrastruktur kein Thema. Weiterer wichtiger Punkt der Ortsratssitzung im Feuerwehrgerätehaus war der Jahresbericht 2016 von Löschbezirksführer Nikolaus Jochem (Bericht folgt).

Saarbrücker Zeitung (heb) - 18.01.2017


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Jugendfeuerwehr sagt DANKE
Neuer Baum-Rekord bei Tannenbaum-Aktion

Am Samstagmorgen um 9.00 Uhr traf sich die Jugendabteilung der Feuerwehr Fürth zur mittlerweile schon traditionellen Tannenbaum-Sammelaktion.
Was vor einigen Jahren im Kleinen begann, wächst langsam, aber stetig weiter.
So kamen in diesem Jahr genau 148 ausgediente Bäume zusammen, die es abzutransportieren galt.

Auch über die Spendenbereitschaft gibt es nur positives zu vermelden. Die Jugendkasse füllte sich und während der Aktion gab es viele Angebote für warme Getränke und Knabbereien, welche gerne einige Male in Anspruch genommen wurden.
Sehr zur Freude der Jugendlichen, die sich trotz winterlichen Temperaturen und der harten Arbeit den Spaß nicht nehmen ließen.
Nach getaner Arbeit, etwa gegen 13.30 Uhr gab es noch ein reichhaltiges Mittagessen, um die verbrauchte Energie wieder aufzufüllen.
Die Jugendfeuerwehr bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die hohe Spendenbereitschaft und die warmen Worte und Getränke während der Aktion..
Die Spenden kommen der Jugendfeuerwehr zugute und werden neben den feuerwehrtechnischen Übungen für die Freizeitaktivitäten wie z.B. Jahresfahrt, Kino, Kegeln, Zeltlager oder aber auch Weihnachtsgeschenken verwendet.
Ein Dankeschön auch an die aktiven Mitglieder, die beim Sammeln unterstützen. Um das leibliche Wohl kümmerte sich wie jedes Jahr unser Kamerad Axel Neufang in Kooperation mit den Eltern der Jugendfeuerwehr.
Ein besonderer Dank geht auch an Horst Philippi, der mit seinem Fuhrpark die ganze Aktion in diesem Umfang erst möglich macht.
Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.
Jugendfeuerwehr Fürth

Johannes Jochem - 17.01.2017


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Feuerwehr braucht dringend Verstärkung
Der Löschbezirk Fürth ist mit 20 Aktiven personell unterbesetzt

Es war nicht sehr erfreulich, dass der Fürther Löschbezirksführer Nikolaus Jochem am Montagabend im Ortsrat zu erzählen hatte. In seinem Jahresbericht zeichnete der Oberbrandmeister ein düsteres Bild, wenn sich der Personalstand noch weiter verringert. Zum Jahresende hatte der Löschbezirk (LBZ) Fürth 20 aktive Mitglieder, davon zwei Frauen. Im Vorjahr waren es 25 Aktive. Zur Alters- und Ehrenabteilung des LBZ Fürth gehören 14, zur Jugendwehr sechs Mitglieder. "Damit liegt die Zahl unserer aktiven Wehrleute weit unter der geforderten Sollstärke von 28", machte Jochem klar und ergänzte: "Um die Sicherheit in unserem Ort zu gewährleisten, muss alles versucht werden, um die Personalstärke des LBZ Fürth wieder aufzustocken und auf das geforderte Soll zu erhöhen."

Diese Situation könne durch die Feuerwehr allein aber nicht geändert werden, machte Jochem deutlich: "Wir brauchen hierbei die Hilfe der Verwaltung und der Mandatsträger in Stadt- und Ortsrat."
Der LBZ Fürth wurde im vergangenen Jahr 23 Mal alarmiert, unter anderem zu fünf Bränden und fünf Unwettereinsätzen, aber auch sechs Mal umsonst. Dabei wurden 336 Einsatzstunden erbracht. Die geringe Personalstärke der Fürther Feuerwehr hat zwischenzeitlich dazu geführt, dass je nach Grund des Einsatzes die benachbarten Löschbezirke Lautenbach und Steinbach mit alarmiert werden.Nach Ansicht von SPD-Sprecher Axel Haßdenteufel ist "die Situation der Feuerwehr ein gesellschaftliches Problem, bei dessen Bewältigung auch Stadt und Land in der Pflicht sind." CDU-Fraktionssprecher Hans-Peter Jochum warnte vor den Folgen dieser Entwicklung.

Er meinte: "Jeder muss sich darüber im Klaren sein, dass eine freiwillige Feuerwehr bei zu geringem personalstand nicht mehr einsatzfähig ist. Zur Aufrechterhaltung des Brandschutzes müsste dann eine Berufsfeuerwehr aufgestellt werden und das ist nicht bezahlbar."
LBZ-Führer Jochem ergänzte dieses Szenario und sagte: "Die Feuerwehr im Ort ist auch ein Stück Sicherheit für die Bevölkerung. Wenn es aber irgendwann keine Feuerwehr mehr gibt, dann kommt sie auch nicht mehr, um zu helfen. Und dann haben wir ein Problem. "Ungeachtet der Entwicklung werden mehrere Mitglieder des LBZ auch 2017 verschiedene Fachlehrgänge besuchen, kündigte Nikolaus Jochem an.

Saarbrücker Zeitung, Heinz Bier - 19.01.2017


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Auf ein Neues – Neujahrsempfang der Stadt Ottweiler

Verbunden mit dem Segen der Sternsinger fand wieder der Ottweiler Neujahrsempfang statt, zu dem die Stadt und der Heimat- und Verkehrsverein Ottweiler eingeladen hatten. Bürgermeister Holger Schäfer blickte in seiner Rede zurück und nach vorn. Die Band der Anton-Hansen-Schule sorgte für fetzige Musik. Gelegenheit zu Kontakten und Gesprächen war gegeben.

Text und Fotos: Ralf Hofmann - 16.01.2017

Nachfolgend die Rede des Bürgermeisters:

Rede des Bürgermeisters der Stadt Ottweiler
anlässlich des Neujahrsempfangs im Schlosstheater am 13. Januar 2017

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger, verehrte Gäste,
der offizielle Teil unseres Neujahrsempfangs wird – wie immer – durch die Sternsinger eröffnet. Mit dem Segen der Sternsinger darf ich Sie alle und auch im Namen unseres Kooperationspartners – dem Heimat- und Verkehrsverein der Stadt Ottweiler – zu unserem diesjährigen Neujahrsempfang, an einem Freitag, dem 13., recht herzlich begrüßen. Ich freue mich sehr, Sie heute hier wiedersehen zu können. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen allen noch einmal zu Beginn des Jahres im Namen des Stadtrates, der Verwaltung und persönlich ein gesundes, glückliches, friedvolles und erfolgreiches Jahr 2017 zu wünschen. Ich wünsche mir, dass der Abend dazu beiträgt, neue Verbindungen zu knüpfen und bestehende Verbindungen zu vertiefen. Dass Sie uns alle weiterhin verbunden bleiben und die Entwicklung unserer Stadt tatkräftig unterstützen.

Genug der einleitenden Worte! Freuen Sie sich gemeinsam mit mir auf die erste musikalische Abwechslung der Schulband von der Anton Hansen Schule Ottweiler unter Leitung von Herrn Dietmar Kempf mit dem Stück „Clown“, gesungen von Shaylea Norried.

Die Begrüßung bei offiziellen Anlässen ist immer eine etwas delikate Angelegenheit. Und wenn ich mir die Gästeliste anschaue, so müssten sie alle persönlich genannt werden.
 Die vergangenen Jahre haben mich jedoch gelehrt dass ich – mit wenigen Ausnahmen – dies nicht tun werde.
  Seien Sie sich gewiss, ich heiße Sie alle von ganzem Herzen willkommen.

Mit allen meine ich die Vertreter: aus der Kommunalpolitik, die Mitglieder der Ortsräte einschließlich der Ortsvorsteher und Ehrenortsvorsteher, die Stadtrats- und Kreistagsmitglieder, die Beigeordneten, den Ehrenbeigeordneten, den Kreisbeigeordneten sowie die Mitglieder des Jugendrates, des Sanierungsbeirats, des Behindertenbeirats und des Seniorenbeirats unserer Stadt, die örtlichen und überörtlichen Leiter von Behörden, Dienststellen und Institutionen, die Vertreter aus Kirche und Gesellschaft, erstmalig Herrn Pastor Volkmar Schwarz von der Luth. Kirchengemeinde St. Markus aus Fürth, die Vorstandsvorsitzenden, Aufsichtsratsmitglieder, Geschäftsführer, Geschäftsstellenleiter, Direktoren und Chefärzte unserer regionalen Partner, der Banken und Sparkassen sowie der freien Wohlfahrtsverbände, die ehrenamtlichen Führungskräfte der Hilfs- und Rettungsorganisationen, die Träger des Bundesverdienstkreuzes, des Verdienstkreuz am Bande, der Freiherr vom Stein Medaille, der Ehrenamtsnadel des Saarlandes und der Pflegemedaille des Saarlandes,  die Schiedsleute, die Willkommenspaten und anwesenden Flüchtlinge, Grünpaten und Inhaber der Ehrenamtskarte, die Repräsentanten unseres Gewerbes, die Vorsitzenden unserer Vereine, die Präsidenten, Prinzenpaare und das Dreigestirn unserer Karnevalsvereine, unsere historischen Persönlichkeiten, unsere musikalische Begleitung, die Schulband der Anton Hansen Schule Ottweiler, alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und selbstverständlich die Vertreter der Presse. Persönlich begrüßen möchte ich aus der Bundespolitik von der CDU- Bundestagsfraktion, Frau Nadine Schön und von der SPD- Bundestagsfraktion, Herrn Christian Petry. Beide haben ihr Kommen angezeigt genauso wie aus der Landespolitik der Landtagsabgeordnete und Generalsekretär der CDU Saar, Herrn Roland Theis sowie der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der CDU Saar, Herr Tobias Hans. Aus der Landespolitik darf ich heute Abend außerdem begrüßen die Landtagsabgeordnete der SPD, Frau Pia Döring und den Landtagsabgeordneten der Partei „Die Linke“ Ralf Georgi.
Außerdem begrüße ich recht herzlich unseren Landrat des Landkreises Neunkirchen, Herrn Sören Meng. Ich begrüße die Landesvorsitzende des Bündnisses 90/ Die Grünen, Frau Tina Schöpfer, den Landesvorsitzenden der Piratenpartei Saarland, Herrn Gerd Rainer Weber sowie vom CDU Kreisverband Neunkirchen, die Landtagskandidatin, Frau Sandra Johann. Selbstverständlich begrüße ich recht herzlich meinen Vorgänger im Amt, Herrn Bürgermeister a.D. Hans-Heinrich Rödle. Zum guten Schluss möchte ich noch drei Damen persönlich begrüßen: die Rosenkönigin des Landkreises Neunkirchen, Aline I. die Bierkönigin der Karlsberg Brauerei, Denise I. sowie die neue Vorsitzende des Vereins zur Förderung von Städtepartnerschaften, Frau Doris Scherer.
Herzlich willkommen ihnen allen und dies ist Ihr Applaus! Lassen Sie uns eine weitere kulturelle Abwechslung genießen. Freuen Sie sich gemeinsam mit mir auf die Schulband der Anton-Hansen-Schule Ottweiler unter Leitung von Herrn Dietmar Kempf mit dem Stück „ain’t no mountain high enough“, gesungen
von Shaylea Norried und Selina Weller.

Meine sehr verehrten Damen und Herren!
Gestatten Sie mir einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2016. 2016 – ein Jahr, das im Rückblick geprägt wird von vielen negativen Schlagzeilen. Während in den USA die beiden Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump ihre Wähler davon überzeugen wollten, wer der bessere neue Präsident werden würde, hatte eine Satire von Jan Böhmermann zu einer Staatsaffäre mit der Türkei geführt. Alleine die Lage in der Türkei würde sicherlich abendfüllende Vorträge mit sich bringen. Der Syrienkrieg hält weiter an. Die Flüchtlingskrise spaltet die deutsche Gesellschaft. Große Schlagzeilen machte Großbritannien mit dem Brexit. Immer wieder sorgten weltweite Terroranschläge für Angst und Schrecken.
  Auch Deutschland traf es. Und es gab viel Trauer um große Persönlichkeiten der Politik und Kultur, die uns vergangenes Jahr verließen.
Guido Westerwelle, Lothar Späth, Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher, Hildegard Hamm-Brücher verstarben. Götz George, Manfred Krug, David Bowie u George Michael haben uns ebenfalls verlassen. Aber, wieso messen wir eigentlich ein Jahr zumeist nur an den negativen Ereignissen? Neben all den schlechten Nachrichten gab es auch wirklich Gutes in 2016. So schrieb „Die ZEIT“ in ihrem Jahresrückblick „71 Dinge, die in diesem Jahr gut waren“. Hier nur eine kleine Auslese:

  • Bob Dylan erhielt den Nobelpreis für Literatur,
  • Angelique Kerber auf Platz 1 der Tennisweltrangliste,
  • Jérôme Boateng ist ein guter Nachbar,
  • WhatsApp verschlüsselt die Nachrichten,
  • YouTube einigt sich mit der GEMA,
  • Kolumbiens Regierung schließt Frieden mit den Farc-Rebellen,
  • Deutschland wird Europameister im Herren-Handball,
  • Nein heißt Nein!
  • Die Plastiktüte stirbt aus,
  • Erstmals seit 35 Jahren steigt die Geburtenrate,
  • Die Beschäftigung in DEU ist so hoch wie noch nie,
  • und Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg tut das, was alle sollten: Aufhören, wenn es am Schönsten ist.

Auch haben sich Bund und Länder nach jahrelangen Verhandlungen auf eine Neuordnung des Finanzausgleichs geeinigt. Von 2020 an sollen die Ausgleichszahlungen des Bundes steigen. Das Saarland soll aus dem Finanzausgleich rund 500 Millionen Euro jährlich erhalten.
Und was wurde aus der Flüchtlingskrise? Nachdem im Dezember 2015 der Millionste Flüchtling in DEU ankam, konnten alle versorgt und teilweise integriert werden. In 2016 kamen weitere 260 000 Flüchtlinge an und es reiste eine Rekordzahl von 80.000 wieder aus.
In Ottweiler kümmerten wir uns seitdem um insgesamt 385 Flüchtlinge, von denen noch 266 bei uns leben. Eine Islamisierung Ottweilers verspüre ich nicht und weder Straftaten noch Übergriffe haben sich hier ereignet bzw. hätten sich erhöht.

Von daher kann ich nur sagen - alles richtig gemacht!

Auf kommunalpolitischer Ebene ist rückblickend zu sagen, dass

  • wir die „Flüchtlingskrise“ ganz gut gemeistert haben, 
  • wir wieder einmal umfangreich in die städtische Infrastruktur investiert haben und dies in allen Ortsteilen,
  • wir bei unseren französischen Freunden in Saint Remy zu Gast waren,
  • im Rahmen des Bundesprojektes „Land(Auf)Schwung“ die  Bürgerstiftung des Landkreises Neunkirchen aus der Taufe gehoben wurde. Diese Stiftung wird im Landkreis Vereine und Institutionen unterstützen. Ich möchte hiermit ausdrücklich für diese Stiftung werben. Zurzeit läuft der Spendenmarathon der Sparkasse Neunkirchen zu Gunsten dieser Stiftung - an dieser Stelle nochmals meinen ausdrücklichen Dank an den anwesenden Vorstandsvorsitzenden Herrn Groß sowie den Vorstand Herrn Dr. Ahnert für dieses Engagement - und ich bin mir sicher, dass sich am heutigen Abend sicherlich noch viele Spender unter uns aufhalten,

Erwähnen möchte ich aber auch die finanzielle Unterstützung durch die Landesregierung in Höhe von rund 5 Mio € für verschiedene Projekte in unserer Stadt.
Das war im Wesentlichen 2016. Über viele weitere Punkte gäbe es noch zu berichten. Ich möchte aber den zeitlichen Rahmen nicht überstrapazieren.
Bevor ich einen Ausblick auf 2017 gebe, genießen wir ein weiteres Musikstück der Schulband der Anton Hansen Schule unter der Leitung von Dietmar Kempf mit dem Song „Two Evils“, gesungen von Selina Weller.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
… Ja, und 2017 fängt genauso an wie 2016. Hörten wir vergangenes Jahr, dass Nordkorea Nuklearsprengköpfe testet, so hat es nun einen Test mit Interkontinentalraketen angekündigt. Istanbul erlebte zu Jahresbeginn wieder einen Terroranschlag. Alt-Bundespräsident Roman Herzog verstarb im Alter von 82 Jahren. Und dem Unwort 2015 – welches „Gutmensch“ lautete, folgt das Unwort des Jahres 2016 „Volksverräter“.
Schon wieder nur Negatives! Wäre da nicht das kleine aber feine Saarland, das am 1. Januar 2017 seinen Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland feierte und zurückblickt auf die „kleine Wiedervereinigung“ vor 60 Jahren – nur leider ohne Solidaritätszuschlag!

Und wäre da nicht der gestrige Tag. Unsere Stadt wurde mit dem Landessiegel „Familienfreundliche Kommune“ ausgezeichnet. Eine Auszeichnung, die wir durchaus mit Stolz tragen dürfen, denn wir gehören damit zu den TOP 10. Ottweiler macht auch weiterhin Fortschritte bei der Reduzierung des strukturellen Defizits und wird so auch durch den Kommunalen Entlastungsfond des Saarlandes weiterhin finanziell unterstützt. Die neuen Vorgaben für 2017 sind überaus fordernd und die Finanzsituation unserer Stadt lässt einen stark eingeschränkten Handlungsspielraum zu.
Trotz der Sparzwänge planen wir in 2017 runde 3,2 Mio € an
  Investitionen in unsere Infrastruktur zu tätigen. Alleine 1 Mio € im Kanalbau. In diesem Jahr wollen wir:

  • endlich mit der Sanierung des Bahnhofgebäudes beginnen, die finanziellen Mittel der EU sollten bis Dezember 2016 bereitgestellt sein, sind es aber leider noch nicht,
  • außerdem wird die Fußgängerbrücke am Bahnhof erneuert und durch die Deutsche Bahn die Barrierefreiheit auf den Bahnsteigen hergestellt,
  • wir planen die Sanierung der Sport und Markthalle Im Alten Weiher, nachdem die Finanzierung nun endlich steht. Die Unterlagen befinden sich noch beim zuständigen Ministerium,
  • die Straßenbeleuchtung wird weiter auf LED umgestellt,
  • und Bushaltestellen sollen barrierefrei umgebaut werden,
  • am Panoramaturm planen wir die Errichtung einer Schutzhütte mit Kinderspielplatz,
  • wir werden in den Brandschutz weiter investieren,
  • selbstverständlich auch in unsere Kindergärten und Schulen.

Etwas mehr als vier Jahre bin ich in der Verantwortung! Den von mir eingeschlagenen Weg werde ich weiter verfolgen und ich bin unverändert bereit, mit allen politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen Freundschaften zu schließen und unsere Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln. Der direkte Kontakt mit den Einwohnern unserer Stadt ist mir unverändert wichtig und stehe gerne Gesprächen offen gegenüber. Mit unserem Vereinstisch wollen wir in 2017 die Vereinsfamilie unserer Stadt weiter unterstützen.

Kulturelle Höhepunkte wird es auch in diesem Jahr in unserer Stadt und knapper Kassenlage unverändert geben. Unser Gewerbe befindet sich unverändert in einer Berg- und Talfahrt.I

In 2016 konnte so manche Gewerbefläche wieder mit Geschäften belegt werden, leider wurden auch manche Flächen wieder frei. Dies wird uns auch in 2017 Engagement abverlangen.
An dieser Stelle möchte ich die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Neunkirchen, vertreten durch den Geschäftsführer, Herrn Klaus Häusler ansprechen, der zuletzt mit dem Infoabend "Starker Mittelstand - starke Region!" hier im Schlosstheater zum wiederholten Male gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land eine entsprechende Plattform bietet. Und ich hoffe, dass wir den sog. „Treffpunkt Sparkasse“
  hier in Ottweiler, einer Plattform für die Nachwuchsarbeit von Vereinen, aber auch für das Gewerbe und Kunst, erfolgreich weiterführen werden. Hier gilt meiner besonderer Dank, der Filialdirektorin, Frau Marion Strempel, die heute Abend ebenfalls anwesend ist.

Ob Innenminister oder Landrat, alle sind sie der Meinung, dass die aktuellen Herausforderungen nur gemeinsam zu schaffen sind. Dies ist schon jeher meine Meinung. Ottweiler – das sind wir alle! Es geht nur miteinander und gemeinsam werden wir das Beste für unsere Stadt erreichen. Gemeinsam für Ottweiler, war meine Vision. Gemeinsam für Ottweiler – so möchte ich meine Rede beenden.
Genießen wir ein weiteres Stück des kulturellen Programms, ich übergebe wieder an Herrn Dietmar Kempf und seiner Schulband mit dem Stück „Human“, gesungen von Shaylea Norried.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
abschließend danke ich all denen, die sich bereits aktiv an der Gestaltung unserer Stadt beteiligen, für Ihre Arbeit, für Ihr bürgerschaftliches Engagement, für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, den vielen helfenden Händen in karitativen und kirchlichen Organisationen, in Vereinen und Verbänden, in Rettungs- und Hilfsorganisationen oder in der Nachbarschaftshilfe in unserer Stadt.
Dank sagen möchte ich an dieser Stelle auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Ottweiler. Alle waren stets engagiert, für unsere Bürgerinnen und Bürger das Beste zu tun.
Bedanken darf ich mich bei unseren Sponsoren des heutigen Abends: bei Feinkost Jacob, Bäckerei Gillen, Karlsberg Brauerei, Veranstaltungstechnik Heino Beck und „em Hatley“ vom Brauhaus. Besonders danke ich unserem Mitveranstalter, dem Heimat- und Verkehrsverein für die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der heutigen Veranstaltung.
Selbstverständlich geht ein Dank an die Freiwillige Feuerwehr, die wieder einmal eine Brandsicherheitswache zu unserer Sicherheit abgestellt hat.
Ihnen allen hier in diesem Kreis sowie allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt wünsche ich ein erfolgreiches und in jeder Hinsicht glückliches Jahr 2017. Ich wünsche allen Gesundheit, Kraft und Zuversicht.
Für den heutigen Abend wünsche ich noch einen angenehmen Aufenthalt, viel Vergnügen und unterhaltsame Gespräche und möchte nun das Glas auf unsere Stadt erheben.

Auf unsere Stadt Ottweiler!

Ralf Hoffmann - 16.01.2017


 

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